100 Millionen für den WM-Helden? Van Gaal lässt bei Müller nicht locker

Nach Bastian Schweinsteiger versucht der englische Rekordmeister den Bayern die nächste Integrationsfigur abzuluchsen. Van Gaal gibt bei Lieblingsspieler Müller einfach nicht nach, auch, wenn er entsprechende Gerüchte dementiert. Dagegen ist Arturo Vidal offenbar im Anflug auf München.

 

München – Manchester United soll Medienberichten zufolge bis zu 100 Millionen Euro als Ablöse für eine Verpflichtung von Thomas Müller bieten. Trainer Louis van Gaal wollte am Montag  allerdings nicht bestätigen, dass der englische Fußball-Rekordmeister nach Bastian Schweinsteiger einen zweiten Weltmeister vom FC Bayern München holen will.

 

Auf die Frage, ob es noch eine überraschende Verpflichtung geben werde, antwortete der Niederländer bei einer Pressekonferenz: «Wir arbeiten daran. Es ist nicht der Stürmer, über den die Medien geschrieben haben. Warten Sie ab und schauen Sie», sagte der frühere Bayern-Coach vor dem Testspiel des englischen Rekordmeisters bei San Jose Earthquake am Mittwoch.

 

Die große Integritätsfigur Müller gilt bei den Bayern als unverkäuflich und besitzt einen Vertrag bis 2019. Allerdings ist er unter Trainer Pep Guardiola nicht gerade als ausgemachter Lieblingsspieler bekannt – trotz der meisten Scorerpunkte in der vergangenen Spielzeit.

 

Bei Vidal kann es jetzt fix gehen

 

Bayern und vor allem Guardiola werden es sich nicht leisten können, einen weiteren Spieler der Marke Schweinsteiger auf die Insel ziehen zu lassen. Einerseits vom sportlichen Aspekt her, andererseits hatten die Bayern immer von sich behauptet, ein „Käufer- und kein Verkäuferverein“ zu sein. Und nicht zuletzt der Fans wegen, wäre es wohl nicht vertretbar, einen weiteren Publikumsliebling gehen zu lassen.

 

Dagegen könnte es bei einem anderen ganz schnell gehen. Der Chilene Arturo Vidal befindet sich offenbar im Anflug auf die Isarmetropole. Juventus Turin bestätigte, dass der Spieler eine neue Herausforderung suche. Im Gespräch ist ein Vertrag bis 2020 sowie eine Ablösesumme von 37 Millionen Euro, die über die Alpen transferiert werden würde.

 

make/dpa