Surfer auf dem Eisbach

15-jähriges Mädchen ertrinkt im Eisbach – Sie war Nichtschwimmerin

Sie war zusammen mit ihren Freunden am Eisbach, um das schöne Wetter zu genießen. Das ganze endete allerdings in einer sehr unerwarteten, tragischen Geschichte. Das 15-jährige Mädchen ertrinkt im Eisbach. Ihre Freunde können es noch immer nicht glauben.

 

 

 

 

+++Update+++

 

Wie die Polizei mitteilt, haben Ermittlungen folgendes ergeben: Das Mädchen hatte mit mehreren Freundinnen den Englischen Garten besucht und sich dort auf die Liegewiese gegenüber dem Haus der Kunst aufgehalten. Die Mädchen stellten sich unmittelbar vor den Eisbach zu viert in einer Reihe auf. Dabei nahmen sie sich an den Händen und wollten zusammen in den Eisbach springen. Direkt vor dem Sprung ließen die beiden äußeren Mädchen aus, sodass die beiden in der Mitte, darunter die 15-Jährige, zu zweit ins Wasser sprangen.

Plötzlich war die 15-Jährige verschwunden. Als dies den anderen Mädchen auffiel, fingen sie sofort an, mit Unterstützung von weiteren anwesenden Personen, den Eisbach abzusuchen.

Als sie die Schülerin jedoch nicht finden konnten, setzten sie fünf Minuten später einen Notruf ab.

Das verunglückte Mädchen war Nichtschwimmerin, was ihren Freundinnen jedoch nicht bekannt war. 

Präventionshinweis der Münchner Polizei:

Gerade bei den derzeit heißen Temperaturen lockt es zahlreiche Münchner an die nahegelegenen Badeseen oder Bäche. Bedenken Sie, dass gerade künstlich angelegte Seen plötzlich steil abfallen und sie dann nicht mehr stehen können und die Strömung von fließenden Gewässern schlecht eingeschätzt werden kann.
Gerade Nichtschwimmer sollten sich ausschließlich im überschaubaren Uferbereich aufhalten und nicht alleine ins Wasser gehen. Halten Sie sich am besten in Uferabschnitten auf, welche von Rettungsschwimmern überwacht werden.
Beachten Sie die angebrachten Hinweise vor Ort, wie beispielsweise Badeverbote. Springen Sie niemals in Gewässer, deren Tiefe Sie nicht kennen.

 

 

 

+++Das war passiert+++

 

Lehel – vergangenen Montag, den 29. Mai 2017, rief eine Zeugin bei der Einsatzzentrale der Münchner Polizei an. Gegen 18:00 Uhr gab die Frau an, dass ein 15-jähriges Mädchen im Eisbach untergegangen sei und auf einmal verschwunden war.

 

Sofort wurde die Vermisste von mehreren Einsatzkräften, darunter 70 Kräfte der Münchner Polizei, sowie der Berufsfeuerwehr München gesucht. Allerdings blieb die Suche ergebnislos. Es war nicht nur die örtliche Polizeiinspektion an der Absuche beteiligt, sondern auch eine Münchner Einsatzhundertschaft, das Münchner Unterstützungskommando und ein Polizeihubschrauber der Bereitschaftspolizei.

 

Nach circa einer Stunden fanden die Einsatzkräfte das 15-jähriger Mädchen leblos am Tivoli Wehr.

 

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Die Münchner Polizei befragt nun die Freunde der Schülerin, um den Fall so genau wie möglich zu rekonstruieren.

 

Die Freunde der 15-jährigen Schülerin, die am Unfallort mit dabei waren, standen unter Schock. Ein Kriseninterventionsteam musste die Begleitpersonen des verunglückten Mädchens betreuen.

 

Hier wurde das Mädchen aufgefunden

 

 

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