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16000 Teilnehmer bei der Münchner Radlnacht

Auch in diesem Jahr erfreute sich die Münchner Radlnacht wieder großer Beliebtheit. 16000 Menschen strampelten durch autofreie Straßen.

 

Bereits vor der Stadtrundfahrt gab es am Königsplatz, dem Treffpunkt der diesjährigen Radlnacht, ein reges Programm. Die Sieger der Kampagnen Stadtradeln und Münchner Schulradeln wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie geehrt. Das Ziel der rund 5200 Teilnehmer war es, in einem Zeitraum von drei Wochen so viele Kilometer wie möglich mit dem Drahtesel zurückzulegen. Darüber hinaus heizten die Münchner Bands „Endlich rudern“ und „PAUL“ der wartenden Menge ein. Wer sein Fahrrad für die anstehende Tour nochmals vom angesammelten Schmutz befreien wollte, konnte dies in der kostenlosen Fahrradwaschanlage tun.

 

Um 20:30 Uhr war es dann endlich soweit und das Spektakel begann. Schirmherr und Oberbürgermeister Dieter Reiter gab das Startsignal und der Fahrradmob, bestehend aus 16000 Teilnehmern, setzte sich in Bewegung. Die Straße wurde schon zuvor für Autos gesperrt. So konnte man ungestört von Abgasen und lautem Gehupe die Nymphenburger und Brienner Straße bis hin zur Hackerbrücke fahren. Von dort aus radelte der Zug weiter über den Bavariaring und die Theresienwiese. Über die Implerstraße, den Candidplatz, die Corneliusbrücke und die Prinzregentenstraße näherte man sich gemächlich dem Highlight der diesjährigen Radlnacht: Dem autofreien Altstadtringtunnel. Anschließend ging es über den Oskar-von-Miller-Ring und den Karolinenplatz zurück zum Königsplatz. Insgesamt legte der Fahrradzug  rund 16 Kilometer zurück.

 

Am Königsplatz wartete dann als krönender Abschluss ein Fahrradkino mit zwei Kurzfilmen auf die Besucher. Das Besondere dabei: Jeweils 10 Radlerinnen und Radler sorgten abwechselnd für Strom bei der Filmvorführung.