Investor der Löwen / Sechzger / TSV 1860 München, © Hasan Ismaik

1860 München: Heimlich zu Ismaik

Die Chefs von 1860 München haben dem Investor aus Jordanien Hasan Ismaik einen Besuch abgestattet, um über künftige Personalentscheidungen zu sprechen. Ganz im geheimen.

Da der Mann, der die Löwen finanziell am Leben erhält, vielbeschäftigt ist und darüber hinaus nicht wirklich auf Medientrubel steht, habe man sich im Geheimen getroffen, hieß es von den Bossen des TSV.

 

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Strategische und operative Themen –  was das wohl heißen mag…

„Das stimmt! Wir haben sehr gute Gespräche geführt. Dass das Ganze vor Ort bei ihm stattfand, ist Ausdruck des guten, neuen Miteinanders. Es ging um strategische und operative Themen“, sagte der Löwen Geschäftsführer Markus Rejek im Zeitungsinterview über den geheime Kurztrip mit Sportchef Gerhard Poschner und Vorstand Gerhard Mayrhofer.

Worum es bei den strategischen und operativen Themen gegangen sein dürfte, ist unterdessen wohl mehr ein offenes Geheimnis:

Nachdem sich die Löwen vor kurzem von ihrem Trainer Ricardo Moniz getrennt hatten, hat der bisherige Co-Coach Markus von Ahlen zunächst als Cheftrainer übernommen. Laut Gerhard Poschner sei der auch die „erste Option“ für den Trainerstuhl.

 

 

Auch Bernd Schuster hat Interesse am Trainerposten beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München bekundet. Eine Anfrage der Löwen sei da, berichtete der Ex-Nationalspieler.

Hasan Ismaik jedenfalls scheint der Chefriege des TSV 1860 über die Personalentscheidung freie Hand zu lassen.

Die Entscheidung, ob es Von Ahlen macht, oder ob wieder ein neuer den Löwen als Dompteur vorgesetzt wird, soll wohl noch diese Woche fallen.

 

Update: Vier Spieler sollen gehen

Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte jetzt Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner außerdem:

„Unser Wunschkader liegt bei einer Größe von plus minus 22 Profis. Wir haben aktuell 26.“ Im nächsten Sommer, aber auch schon über den Winter wird der TSV wohl Spieler verkaufen, „wenn es sich anbietet“.

adc