2014 in Frankreich gestohlen: Oboe in Westend sichergestellt

Ein Musiklehrer wollte im Westend eine Oboe in einem Musikgeschäft verkaufen. Dabei konnte der Eigentümer des Ladens feststellen, dass diese 2014 in Frankreich als gestohlen gemeldet wurde. Die Oboe wurde sichergestellt und ist zurück auf dem Weg zu der rechtmäßigen Besitzerin.

 

Am 22.08.2018 wollte ein 54-jähriger Deutscher, der in Marokko als Musiklehrer arbeitet, eine schwarz/silberfarbene Oboe in einem Musikgeschäft im Münchner Westend zu verkaufen. Der Eigentümer des Ladens konnte jedoch beim Abgleichen der Seriennummer feststellen, dass die Oboe im Jahr 2014 in Frankreich entwendet worden war und es sich womöglich um Diebesgut handelt. Er verständigte daraufhin die Polizei.

 

Die Beamten der Polizeiinspektion leiteten Ermittlungen gegen den Musiklehrer ein und zeigten ihn wegen des Verdachts der Hehlerei an. In seiner Vernehmung, wies er alle Vorwürfe von sich ab. Er behauptete, dass er die Oboe letztes Jahr von einer Musikschülerin in Rabat, der Hauptstadt Marokkos, geschenkt bekommen hätte. Von einem Diebstahl hätte er nichts gewusst.

 

Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Oboe wurde sichergestellt und die rechtmäßige Eigentümerin vom verständigt. Die 28-jährige Französin reagierte überrascht, aber erfreut zugleich.