Symbolbild einer Festnahme durch die Bundespolizei, © Symbolbild (Foto: Bundespolizei)

Trotz gültigem Fahrschein: 21-jähriger Randalierer täuscht Ohnmacht vor

Am Montag, den 21. November, hat ein 21-Jähriger in der S3 zivile Mitarbeiter bei einer Fahrkartenkontrolle angegriffen, zwei Glasscheiben beschädigt und vor der Festnahme durch Bundespolizisten eine Bewusstlosigkeit vorgetäuscht. Und das, obwohl er einen gültigen Fahrschein hatte.

 

 

Zivile Mitarbeiter kontrollierten in einer S-Bahn der Linie 3, die von Holzkirchen nach Maisach fuhr, die Fahrscheine der Fahrgäste. Auf Höhe des Bahnhofs Giesing soll ein 21-Jähriger um kurz vor neun Uhr plötzlich auf die Kontrolleure losgegangen sein. Daraufhin stiegen die Beteiligten in Giesing aus. Der Randalierer schlug mit dem Ellenbogen gegen zwei Scheiben am Bahnhof. Dabei zog er sich etliche Schnittverletzungen zu.

 

 

Die Bahn-Kontrolleure verständigten die Bundespolizei und diese wiederum den Rettungsdienst, da der Randalierer augenscheinlich bewusstlos war. Nach Auskunft des Arztes war diese Bewußtlosigkeit jedoch vorgetäuscht. Kurz danach versuchte der 21-jährige Afghane, zwei der Beamten Richtung Bahnsteigkante zu drängen und schlug einem Mann gegen die Brust. Er wurde jedoch überwältigt und anschließend von der Polizei zur Begutachtung seiner Schnittverletzungen in eine Klinik gebracht.

 

 

Einer der Kontrolleure erlitt eine Verletzung am Finger, ein weiterer klagte über Rippenschmerzen. Warum der Betroffene derart aggressiv reagierte, obwohl er einen gültigen Fahrschein hatte, wird derzeit noch ermittelt. Die Schadenshöhe der Scheiben steht ebenfalls noch nicht fest. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung gegen den Mann.

 

dw