Polizeiabsperrband am Einsatzort, © Symbolfoto

42-jähriger Mann wegen Mordverdachts verhaftet

Ein 42-jähriger tatverdächtiger Mann ist nach seinem Suizidversuch und dem Tod seiner Ehefrau vergangene Woche von der Polizei verhaftet worden. Eine Obduktion der getöteten Frau bestätigte den Verdacht des Mordes.

 

 

Wie berichtet, informierte am Mittwoch, 13.04.2016, kurz nach 08.00 Uhr die Rettungsleitstelle die Polizei über einen vermeintlichen Fenstersturz aus einem Anwesen in Gern. Nach ersten Feststellungen sprang ein 42-jähriger Deutscher aus einem Fenster im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und musste zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden.

 

 

Bei einer Nachschau in der Wohnung des 42-Jährigen wurde seine 35-jährige Ehefrau leblos aufgefunden. Der vor Ort anwesende Notarzt konnte nur noch deren Tod feststellen. Vor Ort übernahm die Mordkommission München die weiteren Ermittlungen, da sich Anhaltspunkte fanden, dass die 35-Jährige gewaltsam zu Tode kam.

 

 

Dieser Verdacht bestätigte sich auch im Rahmen der im Institut für Rechtsmedizin der LMU München durchgeführten Obduktion. Aufgrund der Ermittlungen erwirkte die Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl wegen Mordes gegen den 42-jährigen Tatverdächtigen. Dieser konnte bislang nicht eröffnet werden, da der Tatverdächtige nicht ansprechbar war. Nachdem sich der Gesundheitszustand am gestrigen Tag soweit verbesserte, dass der Tatverdächtige ansprechbar war, erfolgte die Verhaftung durch Beamte der Mordkommission München im Krankenhaus.

 

 

 

 

Bei seiner ersten Vernehmung machte er hinsichtlich der Ereignisse vor seinem Suizidversuch Erinnerungslücken geltend. Am heutigen Tag erfolgt die Eröffnung des Haftbefehls durch den zuständigen Ermittlungsrichter. Der Tatverdächtige muss weiterhin im Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen dauern an.