5 Gründe, uns Münchner zu lieben!

Arrogant, unhöflich und spießig. Das sind die klassischen Vorurteile, gegen die sich der klassische Münchner heutzutage auflehnen muss. Klassisch? Was heißt das? Und warum ist „Grantln“ fast schon charmant? Das und noch mehr erfahrt ihr hier:

 

Grund 1: Surfer, Ahoi!

 

Von wegen Spießer. Nirgendwo anders lässt es sich nämlich so schön surfen, wie auf unserer Eisbachwelle, außerdem zählt sie zu den  attraktivsten Touristenzielen und ist die meistbesurfte stehende Welle der Welt!  Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass das Surfen erst vor ein paar Jahren legalisiert wurde. Früher gehörte das Grundstück dem Freistaat Bayern, der das Surfen untersagt hatte – wegen der großen Verletzungsgefahr.

Surfer auf dem Eisbach, © Auch die Surfer am Eisbach sind schon wieder unterwegs. Foto: Zura aus München

 

Grund 2: Kaviar, nein danke!

 

Man kann ja von uns Münchnern halten was man will, aber eines muss man uns lassen: Wir leben echt gesund. Die Zeiten von Schweinsbraten sind zwar nicht vorbei, aber tolle Restaurants wie das „Prinz Myshkin“ oder das „Café Ignaz“ laden in toller Atmospähre auch zum gesunden und leckeren Genießen ein.

gesunde Lebensmittel in einem Verkaufsstand

 

 

Grund 3: Adieu, Blaskapelle!

 

Zur Wiesn-Zeit kaum wegzudenken, im restlichen Jahr gibt es für uns Münchner aber ein noch weit größeres Spektrum an Kunst, Kultur und vor allem Musik!

 

Neben den bekannten Museen und Konzerthallen, sind es besonders die kleineren Veranstaltungen die dem Münchner am Herz liegen. Die Singer-&-Songwriter-Open-Stage-Sessions sind nicht nur stets ein Erlebnis für das Ohr, die Erlöse des Eintritts gehen auch stets an gute Zwecke. Einmal im Monat finden sich in den Räumlichkeiten des Import/Export Fremde, Freunde, Jung und Alt zusammen, um gemeinsam Newcomern aber auch alten Hasen aus dem Showgeschäft zu lauschen!

 

 

Apropos Newcomer: Die „Munich Sessions“ gehören zu den Neulingen der Veranstaltungsszene. Auch hier wird jungen Künstlern einmal im Monat eine Plattform gegeben, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. In stets stylischer Atmosphäre genießt das Publikum die Melodien nationaler aber auch internationaler Künstler, unabhängig von Plattenverträgen aber mit dem verbindenden Hang zur Musik!

 

Kunst und Kultur gibt es auch im Gasteig. Ob klassisches Konzert, Ballett oder Vernissage! Quantität und Qualität sind vom Feinsten!

 

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Grund 4:  Granteln ist sexy!

Der Begriff „Grantler“ beschreibt eine Person mit einer mürrischen Grundhaltung. Warum das sexy sein soll? Nun, ein „Grantler“ ist eben viel mehr als nur mürrisch, denn vor allem ist er sehr ehrlich. Ob in der überfüllten Tram,  bei unsympathischen Tischnachbarn im Restaurant oder, wenn es um den frisierten Maserati-Motor auf der Leopoldstraße geht, er spricht aus, worüber andere schweigen und riskiert auch mal unbequem zu wirken und verdient allein deswegen schon Sympathie-Punkte. Was für den Einen die „Berliner Schnauze“ ist, ist für uns eben der „Münchner Grantler“. Klassisch, grantig und einfach Spitze!

 

Grund 5: Grün, grün, grün, sind alle meine Farben!

Ob Bayern-Fan oder doch 60-er – in einem sind sich auch alle Fußballfans einig: München ist grün! 3,75 Quadratkilometer misst eine der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt. Der Englische Garten bietet bei einer Größe von über 500 Fußballfeldern nicht nur der einheimischen Bevölkerung Platz. Dank Hotspots wie dem chinesischen Turm oder der Eisbachwelle, ist er auch zu einem etablierten Touristenmagneten geworden!

Monopteros Aussichtspunkt in München, © Monopteros Aussichtspunkt im Englischen Garten - Foto:  Dirk Schiff/Portraitiert.de