Demo mit Polizeiaufgebot, © Demo mit Polizeiaufgebot bei Münchner Sicherheitskonferenz - Archivbild

54. Münchner Sicherheitskonferenz – das Wichtigste in Kürze

Vom 16.02. bis zum 18.02.2018 wird die 54. Münchner Sicherheitskonferenz stattfinden. Insgesamt werden rund 4000 Polizeibeamte aus dem Polizeipräsidium München und dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz sein.

 

«Ähnlich wie im letzten Jahr werden rund 4000 Polizeibeamte im Einsatz sein», sagte Münchens Polizeivizepräsident Werner Feiler am Freitag. Der Bereich um das Hotel Bayerischer Hof, in dem die Konferenz von Freitag bis Sonntag stattfindet, werde weiträumig abgesichert. So würden mehrere Straßenzüge gesperrt, Straßenbahnen halten nicht am Karlsplatz.

Der Schutz der Teilnehmer, aber auch der angemeldeten Versammlungen habe oberste Priorität, sagte der Polizeivizepräsident. Schwerpunkt der Demonstrationsbewegungen sei dabei das «Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz» mit rund 4000 Aktivisten, das am Samstag zu einer Kundgebung aufgerufen hat. «Wir erwarten zudem etwa 20 weitere, kleinere Versammlungen», sagte Feiler.

 

Von einer konkreten Gefährdungslage sowie größeren Störungen gehe man derzeit aber nicht aus, betonte er. «Bislang sieht es nicht danach aus, dass eine große Welle auf uns zukommt.» Bisher sei die Sicherheitskonferenz immer friedlich abgelaufen.

 

 

Die Münchner Konferenz gilt als eines der weltweit wichtigsten Treffen zur Sicherheitspolitik. Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs sowie rund 75 Außen- und Verteidigungsminister werden in diesem Jahr erwartet. Unter den rund 600 Teilnehmern haben sich auch der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie US-Verteidigungsminister James Mattis angekündigt.

 

dpa