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600 Einsatzkräfte proben den Ernstfall: Katastrophenübung mit Flugzeugabsturz

Es ist eine Großübung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst: Ein Kleinflugzeug stürzt während eines Konzerts in eine Menschenmenge; eine Geiselnahme soll durch die Polizei bewältigt werden. Es ist die mittlerweile dritte große Katastrophenschutzübung, die der Verein für Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Bayern veranstaltet. Dieses Mal auf dem Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk (MHW) im Landkreis Rosenheim.

 

Auch dieses Jahr übten wieder über 25 verschiedene Organisationen, darunter Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr für den Ernstfall. In rund 25 unterschiedlichen Einsatzszenarien wurde am 7. und 8. Juli von Routineeinsätzen bis hin zu gr0ßen Katastrophenschutzübungen für den Ernstfall geprobt. Ein besonders kritisches Szenario stellte dabei ein Flugzeugabsturz dar, bei dem 40 Menschen verletzt wurden.

Das ganze Katastrophenszenario fand im oberbayerischen Tuntenhausen statt. Sinn einer solchen Übung ist es, im Katastrophenfall besser gewappnet zu sein und die Abläufe sowie das Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu trainieren.

Es ist mittlerweile die dritte große Katastrophenschutzübung, die der MKT e.V. auf dem Übungsgelände des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) im Landkreis Rosenheim veranstaltet. Ein enormer organisatorischer und logistischer Kraftakt: Mit über 600 Einsatzkräften, 100 Einsatzfahrzeugen, mehr als 40 Verletztendarstellern und zwei Dutzend Übungsbeobachtern wurde due Übung durchgeführt.

 

 

Neben Hilfsorganisationen, Feuerwehreinheiten und der Polizei konnten die Einsatzkräfte auch auf Unterstützung aus der Luft zählen: Rettungshubschrauber des ADAC und der Bundeswehr unterstützten die bodengebundenen Einheiten.