Foto eines Motorradunfalls, © Symbolfoto: Polizei München

614 Verkehrstote in Bayern – Experten beraten über mehr Sicherheit

614 Menschen sind im Freistaat im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen gestorben. Am Montag diskutierten Experten mit Innenminister Joachim Herrmann auf der Bayerischen Verkehrssicherheitskonferenz in München, wie sich diese Zahl reduzieren lässt.

 

614 Verkehrstote in Bayern sind 614 zu viel.  Um die Zahl drastisch zu verringern hat eine Expertenrunde rund um Innenminister Joachim Herrmann am Montag auf der Bayerischen Verkehrssicherheitskonferenz in München diskutiert.

 

Herrmanns Ziel ist, dass bis 2020 weniger als 550 Menschen im Jahr an den Folgen von Verkehrsunfällen sterben. „Wir haben die letzten fünf Jahre bereits viel geschafft. Die Zahl der Verkehrstoten in Bayern sank seit 2011 von damals 780 um gut ein Fünftel auf 614“, sagte Herrmann. Dies sei der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

 

„Wir setzen auch weiterhin alles daran, für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen zu sorgen. Dazu gehören bauliche Maßnahmen wie der Ausbau von Straßen und Fahrradwegen bis hin zu verstärkten Geschwindigkeits- sowie intensiven Alkohol- und Gurtkontrollen“, erläuterte Herrmann. Seit 2012 gibt es das Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Auf dem Programm der Konferenz steht am Montag deshalb auch eine Halbzeitbilanz.

 

bn/dpa