© Foto von Nela - Sebastian Widmann Tierpark Hellabrunn

Abschied – die Eisbärenzwillinge aus dem Tierpark Hellabrunn ziehen um

Ende Februar wird es für die beiden jungen Eisbären Nela und Nobby spannend, denn sie bekommen ein neues Zuhause. Für die eine geht es nach Holland, für den anderen nach England. Mit anderen Artgenossen beginnt dort ein ganz neues, spannendes Leben.

 


Noch im Februar werden die beiden Eisbären aus dem Tierpark Hellabrunn ausziehen. Das genaue Datum wird nicht bekannt gegeben, um die Zwillinge durch zu viele Zuschauer nicht unnötig zu beunruhigen. Ein wenig Zeit bleibt allerdings noch, um sich von den beiden Herzensbrechern zu verabschieden. Auch die Faschingsferien bieten sich dazu besonders gut an. Der Zoodirektor Rasem Baban sagte, dass der Tierpark Hellabrunn, sobald die Eisbären jeweils gut in ihrem neuen Zuhause angekommen sein werden, sofort Bericht erstatten werde.

 

© Foto von Nela - Sebastian Widmann Tierpark Hellabrunn

 

Für Nela geht es in das holländische Emmen. Dort wird sie einer 2er-Weibchen-Gruppe in einem neu eröffneten Zoo zugeteilt. Mit ihren beiden gleichaltrigen Spielgefährtinnen wird sie eine komplett neu gebaute, mehr als 4.700 Quadratmeter große Eisbärenanlage bewohnen.

 

Nobby zieht nach England um. Gemeinsam mit einem weiteren männlichen Eisbären wird er eine Junggesellen-Gruppe gründen. Er wird im Yorkshire Wildlife Park in der Nähe von Doncaster
auf einer neuen Anlage mit fast 10.000 Quadratmetern Fläche leben. Diese beiden Zoos wurden speziell im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Eisbären ausgewählt.

 

© Foto von Nobby - Sebastian Widmann Tierpark Hellabrunn

 

Dass Eisbären auch in freier Natur ihre Mütter mit 2 Jahren verlassen, ist bekannt. Deswegen ist es nun auch für Nela und Nobby, die am 9. Dezember 2 Jahre alt wurden, eine gute Zeit, um sich auf eigene Reisen zu begeben.

 

 

Damit der Umzug reibungslos vonstattengeht, wurden die beiden bereits im Vorfeld an ihre Transportboxen gewöhnt und haben gelernt, dass diese keine Gefahr darstellen. Die beiden Eisbären werden die Boxen deshalb freiwillig betreten, weswegen keine risikoreiche Narkose benötigt werden wird.
Wir wünschen den beiden eine gute und entspannte Reise!