Alles begann in München: Europaweite Durchsuchungen wegen gefälschten Ausweisen

In ganz Europa finden heute in insgesamt 170 verschiedenen Objekten Durchsuchungen statt. Das BKA und Europol wollen damit einen großen Schlag gegen die organisierte Fälschung von Ausweisen landen. Auf die Spur kamen die Ermittler durch eine Einbrecherbande, die in München geschnappt wurde.

 

Spanien, Frankreich, Schweden, Griechenland, Portugal, Österreich und Deutschland. In vielen europäischen Ländern findet heute eine großangelegte Durchsuchungsaktion wegen banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschungen, Verschaffen von flaschen Ausweisen, etc. statt.

 

Unter der Federführung der Münchner Staatsanwaltschaft und in enger Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landeskriminalamt und Europol werden insgesamt europaweit über 500 Beamte der Polizei eingesetzt. Sie durchsuchen heute über 17o verschiedene Objekte und stellen gefälschte Ausweise und Papiere sicher.

 

 

Im großen Stil sollen organisiert Ausweise gefälscht und verkauft worden sein, viele davon, um Nicht-Europäern die illegale Einreise zu ermöglichen. Denn sobald man beispielsweise einen tschechischen, italienischen oder schwedischen Pass besitzt, kann man sich innerhalb Europas vollkommen freizügig bewegen.

 

Alles begann in München mit einer Einbrecherbande

 

Die Ermittler kamen durch eine Einbrecherbande auf die heiße Spur. In München waren mehrere Personen geschnappt worden, die in diverse Straftaten verwickelt waren. Sie trugen gefälschte Papiere mit sich.

 

Alle Details kennt Markus Haiß – hier der aktuelle Nachrichten-Bericht: