© Foto: Bundespolizei

Am Bahnhof eingeschlafen: Dreister Handydiebstahl

Viele Personen schlafen tagtäglich, nach einem anstrengenden Arbeitstag oder auch morgens, am Bahnhof oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein. Das geschieht nicht immer ganz ohne Folgen, was dieser Fall eines Franzosen zeigt, der im Warteraum des Hauptbahnhofes eingeschlafen ist.

 

Am Samstag morgen, den 09.04., war ein 40-jähriger Franzose, der in Augsburg wohnt, im Warteraum des Hauptbahnhofes eingeschlafen. Als er gegen 06:15 Uhr aufwachte und den Warteraum verließ, vergaß er sein Handy, das er zuvor auf den Sitz neben sich abgelegt hatte. Ihm gegenüber saß zu dieser Zeit ein bislang unbekannter Mann. Wie den Kameraaufzeichnungen entnommen werden kann, erhob sich dieser, nachdem der Franzose den Raum verlassen hatte und nahm das Handy an sich.

 

Der Franzose bemerkte nur kurze Zeit später das Fehlen seines Handys und machte sich schnell auf den Weg  zurück in den Warteraum. Bereits auf der Empore kam ihm der Unbekannte entgegen, ging jedoch unbeirrt weiter und entfernte sich in unbekannte Richtung. Der Franzose fand den Sitz leer vor und erstattete bei der Bundespolizei unverzüglich Anzeige. Er ließ dort auch sofort die entwendete EC-Karte sperren. Außer dem goldenen iPhone 6 plus fehlten ihm auch 20 € Bargeld, eine Bahncard 50 sowie die Fahrkarte nach Augsburg. All dies hatte sich in der Handytasche befunden. Der Gesamtschaden beläuft sich deshalb auf rund 820 €.

 

Die Bundespolizei hofft nun mithilfe der Bilder aus der Videoauswertung dem bislang unbekannten Täter auf die Spur zu kommen und über polizeiinterne Fahndungsmaßnahmen den Mann mit blauer Jacke und Brille zu ermitteln.

 

Unaufmerksame Situationen werden besonders an Bahnhöfen gerne ausgenutzt. Auch das Einschlafen in beispielsweise der S-Bahn bietet Taschendieben eine Gelegenheit, Wertgegenstände zu entwenden. In diesem Fall wurden hierzu sogar die Jacken- und Hosentaschen der Bestohlenen aufgeschnitten:

Diebe schneiden Hosen- und Jackentaschen auf

 

mm