Polizeiabsperrband am Einsatzort, © Symbolfoto

Amokangst in München – Mann geht mit Plastikgewehr in Firmengebäude

Ein 50-jähriger Deutscher ist mit einer Waffe in das Gebäude der Firma MTU gelaufen. Daraufhin verständigten Mitarbeiter die Polizei, die mit einem Großaufgebot die Gegend absperrte. Der Mann war unterwegs zu einer Produktpräsentation.

 

München – Amokangst am Morgen in Ludwigsfeld. Ein 50-jähriger Deutscher lief mit einem MG9, einer Kriegswaffe, in das MTU-Firmengebäude in der Dachauer Straße. Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich bei diesem Maschinengewehr um Plastik. Das allerdings konnten die Firmenmitarbeiter nicht auf Anhieb erkennen. Sie verständigten die Polizei. „Es gingen einige Anrufe dazu bei uns ein“, teilte ein Polizeisprecher mit.

 

Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an und sperrten großräumig um das Gelände ab. „Bei uns ging der Amokalarm raus“, so der Sprecher. Als der 50-Jährige das bemerkte, stellte er sich der Polizei freiwillig. Mittlerweile weiß man, dass der Mann von einer benachbarten Firma stammt und unterwegs zu einer Produktpräsentation war. Ihn erwartet eine Anzeige wegen der Ordnungswidrigeit.

 

mk