Die Bundespolizei an der S-Bahn, © Symbolbild. Foto: Bundespolizei

An S-Bahnhaltestelle Isartor: Mann von 18-jährigem Intensivtäter krankenhausreif geschlagen

Als eine Gruppe von drei Männer am Sonntag ganz arglos in einem Abteil der S8 Richtung Ostbahnhof saß, wurden sie völlig unvermittelt von zwei Heranwachsenden angepöbelt. Dann eskalierte die Situation: Die zwei schlugen auf die Gruppe ein und verletzten dabei einen 24-Jähriger schwer.

 

Das ganze ereignete sich am Sonntag, den 30.04.2017, zwischen 4:40 Uhr und 5:00 Uhr. Zwei Münchner im Alter von 23 und 29 und ein 24-jähriger Kulmbacher fuhren mit der S8 von der Hackerbrücke Richtung Ostbahnhof.

 

Dort wurden die drei Männer grundlos von zwei 18-Jährige angepöbelt und es kam vorerst zu Diskussionen zwischen den Beteiligten. Kurz darauf wechselte es in ein Geschubse, was damit endete, dass die beiden Heranwachsenden auf die zwei Münchner und den Kulmbacher einschlugen.

 

Den drei Männern gelang es an der Haltestelle Isartor aus der S-Bahn zu flüchten und am Isartorplatz die Polizei zu verständigen. Als sie sich vor Ort auf einer Bank ausruhten und auf die Polizei warteten, tauchten plötzlich nach einigen Minuten wieder die zwei 18-Jährigen auf. Diese forderten die bereits Verletzten dazu auf ,,die Sache jetzt zu klären“.

 

Kurz danach trat einer der Täter, ohne Vorwarnung und mit voller Wucht,  dem sitzenden  Klumbacher ins Gesicht. Dieser erlitt durch die Tritte vermutlich einen Nasenbeinbruch. Alle Angegriffenen erlitten diverse Verletzungen. Ein 23-jährige Münchner erlitt mehrere Prellungen am Kopf.

 

Anschließend konnten die drei Männer die Angreifer mit Hilfe von anderen Personen am Boden bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Bundespolizei nahm die beiden Täter dann fest. Bei einem der 18-Jährigen, handelte es sich um einen bereits einschlägig bekannten Täter, der als jugendlicher Intensivtäter geführt wird.

 

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