Schafe_Werksviertel_Ostbahnhof_Almschule

Auf der Almschule: Süßer Nachwuchs bei den Rooftop-Schafen im Werksviertel

Auf dem Dachgarten im neuen Werksviertel am Ostbahnhof gibt es die sogenannte „Almschule“. Hier sollen Stadtkinder ganz praktisch an Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Landwirtschaft herangeführt werden. Highlight ist dabei sicherlich die Herde Walliser Schwarznasenschafe, die 60 Meter über der Isar ein Zuhause gefunden hat. Und hier gab es jetzt Nachwuchs! 

 

 

Gestatten: Ben, 3 Wochen alt, Walliser Schwarznasenschaf. Zuhause ist er in der Almschule im Werksviertel Mitte am Ostbahnhof – auf einem Dachgarten, 60 Meter über der Isar. Insgesamt wohnen hier sechs Schafe, inklusive Ben und seinem noch namenlosen Brüderchen. Die kleinen Tiere kamen vor etwa 3 Wochen zur Welt, sind quietschfidel, jagen sich gerne gegenseitig über den Dachgarten und genießen dort ihr Leben.

 

Schafe_Werksviertel_Ostbahnhof_Almschule

 

Nur Schulklassen dürfen Schafe streicheln

 

Ben und seine Familie kann leider allerdings nicht jeder besuchen. Das Bildungsprojekt Almschule ist für Schulklassen kostenlos zugänglich und verfolgt das Ziel, jungen Menschen schon früh ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt zu vermitteln. Und so zu zeigen, wie eine ressourcenschonende Stadt in Zukunft funktionieren kann – Wolle spinnen, den Imker mit seinen Bienen beobachten, auf dem Dachgarten eigenes Gemüse und Obst anpflanzen und später auch ernten. All das können die Kinder auf der Almschule erleben.

 

 

Artgerechte Tierhaltung auf dem Dach?

 

Das Highlight der Kinder ist aber auf jeden Fall die Schafherde auf dem Dach. Bleibt natürlich die Frage, ob eine Dachterrasse ein geeignetes Zuhause für die Tiere ist? Aber hier gibt es keine Probleme: Die Tierhaltung ist mit dem Veterinäramt abgesprochen, alle dafür geltenden Richtlinien werden eingehalten, und die Schafe fühlen sich hier pudelwohl. Ben und sein Bruder werden übrigens auch keine Stadtschafe bleiben: Wenn sie größer sind, ziehen sie in die Herde von Schäfer Nikolas Fricke am Starnberger See.