Augustiner-Chef Jannik Inselkammer tödlich verunglückt

Jannik Inselkammer, Mitinhaber der Augustiner-Brauerei und einer der wichtigsten Immobilienbesitzer Münchens, ist tot. Das bestätigte die Brauerei am Mittwoch auf ihrer Internetseite.

In der Wintersport-Region Revelstoke in den kanadischen Rocky Mountains ist laut einem Onlinebericht der kanadischen Zeitung Revelstoke Times Review am Montag ein 45-jähriger Deutscher beim Heli-Skiing von einer Eis-Lawine erfasst und getötet worden. Bei dem Toten handelt es sich nach den nun bestätgten Informationen um Jannik Inselkammer, der mit einem Freund zum Skiurlaub in Kanada war.

 

Dem Bericht der Revelstoke Times Review zufolge, warteten Inselkammer und die Gruppe gegen 11 Uhr auf den Hubschrauber, als die Lawine der Kategorie vier in einer Höhe von 2.550 Metern am Waldrand abging. Die Schneemassen hinterließen eine 250 Meter breite Schneise der Zerstörung. Laut CBCNews wurde das Opfer unter einer drei Meter dicken Schneeschicht begraben.

 

Augustiner-Co-Geschäftsführer Werner Mayer sagte: „Mit Jannik Inselkammer verlieren wir einen einzigartigen und warmherzigen Menschen und eine Persönlichkeit mit einer großen Leidenschaft für unser Bier.“ Stiftungs-Vorstand Catherine Demeter über Inselkammer: „Seine Hilfsbereitschaft, seine Lebensfreude und sein Humor waren beispielhaft.“

 

Jannik Inselkammer stammt aus einer der bedeutendsten Brauer- und Wirtsfamilien der Stadt. Er hat zwei Kinder.

 

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude äußerte sich zum Todesfall. Er sei „entsetzt und bestürzt“. Der Verstorbene sei „eine zwar diskrete und bescheiden auftretende, aber äußerst einflussreiche Unternehmerpersönlichkeit“ gewesen, die sich auch „mit viel Herzblut für die Entwicklung der Brauerei wie auch der Stadt München eingesetzt“ habe. Dabei seien ihm stets „die Verpflichtungen uralter Traditionen genauso bewusst gewesen wie moderne Entwicklungen und wirtschaftliche Erfordernisse. Unser Mitgefühl gilt seiner großen Familie, die ihn unbegreiflich früh verloren hat.“

me