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Bad Reichenhall: Schleuser bringen Syrer und Afghanen nach Deutschland

In der Nacht auf Dienstag, 04.02.14, wurden sieben syrische und afghanische Staatsangehörige über den ehemaligen Grenzübergang Walserberg in das Bundesgebiet eingeschleust. Der zuständige Ermittlungsrichter hat die Untersuchungshaft gegen den 49-jährigen Schleuser angeordnet.

Die Fahnder der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein hatten wieder einmal das richtige Gespür, als sie am frühen Dienstagmorgen, gegen 03.00 Uhr, einen Mercedes Vito nach der Einreise über den ehemaligen Grenzübergang Walserberg einer Kontrolle unterzogen. Der Kleinbus wurde auf der Autobahn Salzburg-München an der Ausfahrt Piding-Nord angehalten. Der Fahrer des Mercedes, ein 49-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, hat sich gegenüber den Kontrollbeamten mit ungarischen Papieren, ID-Karte und Führerschein, ausgewiesen.

Die sieben Mitfahrer, vier syrische und drei afghanische Staatsangehörige, konnten zunächst keine gültigen Papiere aushändigen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs ergaben sich Hinweise auf die Identität der geschleusten Personen. Das  13-jährige Mädchen und die sechs Männer im Alter von 22 bis 42 Jahren wurden zusammen mit dem ungarischen Schleuser vorläufig festgenommen und der Kriminalpolizei Traunstein zur weiteren Sachbearbeitung übergeben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der 49-jährige Ungar noch am Dienstagmittag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser hat die Untersuchungshaft gegen den Mann angeordnet.  Die sieben illegal eingereisten Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Vernehmungen einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zugeleitet.

pol