Die Messe München

Baumesse treibt Hotelpreise auf Oktoberfest-Höhe

München im Ausnahmezustand und das nun zwei Mal im Jahr: Die Baumesse Bauma sorgt für Zustände wie während des Münchner Oktoberfests. Die Stadt zählt während der Messe nicht nur eine halbe Million Menschen mehr, sondern vermerkt auch einen starken Anstieg der Hotelpreise.

 

Überfüllte U-Bahnen, Staus, hohe Hotelpreise: Die weltgrößte Baumesse Bauma sorgt in diesen Tagen in München für Zustände fast wie zur Oktoberfest-Zeit. Mehr als eine halbe Million Besucher kommen zu der Baumesse, die alle drei Jahre auf dem Münchner Messegelände stattfindet und nach Angaben der Veranstalter mit einer Ausstellungsfläche von mehr als 600 000 Quadratmetern größer ist als jede andere Messe der Welt.

 

Der Andrang macht sich auch an den Hotelpreisen bemerkbar: „Bei uns kostet ein normales Zimmer jetzt 700 Euro“, sagte Direktor Axel Ludwig vom Hotel Vier Jahreszeiten in der Maximilianstraße der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Normalerweise betrage die Rate dafür 360 Euro. „Es ist praktisch fast wie an einem Oktoberfestwochenende.“

 

Auf der Bauma zeigen noch bis Sonntag, den 17. April, rund 3400 Aussteller Baumaschinen aller Größen. Die gigantischen Baumaschinen auf den Außenflächen ziehen nicht nur Fachleute an: Auch für viele Privatleute sind die XXL-Maschinen eine Attraktion. Unter anderem ist auf der Messe ein Bagger zu sehen, dessen Schaufel das Fassungsvermögen eines mittelgroßen Schwimmbades hat. Das höchste Baugerät ist ein Mobilkran, der bei vollständig ausgefahrenem Teleskop-Arm auf 110 Meter kommt.

 

dpa/ad