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Bayerische Tierheime stoßen an finanzielle und personelle Grenzen

Die Situation in den Tierheimen Bayerns bleibt weiter angespannt, wie neueste Rückmeldungen aus den größten Einrichtungen im Freistaat zeigen. Mittlerweile sei das ganze Jahr über Hochsaison, erklärte Katharina Pasche vom Deutschen Tierschutzbund. Die Zeit direkt vor den Ferien sei dabei nicht mehr das größte Problem.

 

Weil viele Kater nicht kastriert seien, müssten derzeit vor allem große Mengen Katzenbabys versorgt werden, berichtete Ilona Wojahn, Vizepräsidentin des bayerischen Tierschutzbunds. Ein weiteres Problem sei das «animal-hoarding» – ein Krankheitsbild, bei dem Halter Dutzende Katzen, Hunde oder Papageien auf engstem Raum zusammenpferchen. Wenn die Behörden die Tiere beschlagnahmen, müssten innerhalb weniger Stunden Hunderte – teilweise kranke, häufig unterernährte – Tiere versorgt werden. Laut Wojahn geraten die Tierheime dadurch an ihre finanziellen und personellen Grenzen.

dpa