Panorama: Blick über München

Bayern ehrt 129 Lebensretter – Jüngster erst fünf Jahre alt

129 Lebensretter sind von Innenminister Joachim Herrmann mit der Bayerischen Rettungs- bzw. mit der Christophorus-Medaille ausgezeichnet worden. Beide Medaillen werden an Menschen vergeben, die anderen aus lebensgefährlichen Situationen halfen. „Menschen wie Sie sind Bayerns Stärke, Menschen wie Sie schenken unserer Heimat Menschlichkeit und Zuversicht“, sagte Herrmann bei der Verleihung am Mittwoch in München.

 

Über die Christophorus-Medaille freuen konnten sich in diesem Jahr 64 Menschen, die jemanden unter besonders schwierigen Umständen aus Lebensgefahr gerettet haben. Zu ihnen gehörte der fünfjährige Tobias Neuner aus Saulgrub, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, der im Oktober einen Notruf absetzte, nachdem seine Großmutter zusammengebrochen war. Die Bergwacht schlug den damals Vierjährigen für die Medaille vor. Der einwandfreie Notruf in diesem Alter sei eine außergewöhnliche Leistung.

 

Die Christophorus-Medaille wurde seit ihrer Einführung 1983 mehr als 1600 Mal vergeben.

 

65 Geehrte erhielten die Bayerische Rettungsmedaille. Der Polizist Torsten Hiljanen aus Bobingen beispielsweise hatte einen Mann gerettet, dem auf dem Oktoberfest 2013 mit einem Weißbierglas ins Gesicht geschlagen und dabei die Halsschlagader durchtrennt wurde. Hiljanen verhinderte das Verbluten des Mannes.

 

Die Bayerische Rettungsmedaille wird seit 1952 verliehen, rund 4200 Menschen aus Bayern haben sie bisher erhalten.

 

Und auch wir von münchen.tv finden den Einsatz großartig.  Danke an die 129 Lebensretter Bayerns.

 

dpa

 

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