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Bayern fordert Stopp für massenhaftes Kükentöten

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Bezug auf das massenhafte Kükentöten in der Legenhennenzucht strebt nun die bayerische Regierung eine Beendigung dieser Praxis an.
So äußerte sich auch das Agrarministerium: „Auch, wenn sich das Gericht nicht zu den Übergangsfristen geäußert hat: Klar ist, dass das Kükentöten schnellstmöglich beendet werden muss“.

 

Am Donnerstag hatten zuvor Leipziger Richter die Massentötung von männlichen Küken bis zur Findung neuer Verfahren zur Geschlechtsbestimmung in Legehennenbetrieben weiterhin legitimiert.

 

„Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt verbindlich entschieden. Die Verfahren zur Bestimmung des Geschlechts im Hühnerei müssen nun schnell marktreif werden.“ , so Umweltminister Glauber.

 

Das Agrarministerium sieht dieses Ziel als bereits erreicht. Es soll bereits Verfahren geben, die die Geschlechtsbestimmung im Ei und somit die Zucht von Zwei-Nutzungs-Hühnern ermöglichen. Diese müssen nun nur noch flächendeckend eingesetzt werden.

Politiker der Grünen und FDP teilen ähnliche Meinungen.