Bayern wollen im «Flow» bleiben – Gruppensieg kaum noch realisierbar

Der FC Bayern hat das Achtelfinale in der Champions League schon erreicht. Einen «Spannungsabfall» soll es trotzdem im Spiel beim RSC Anderlecht nicht geben. Müller, Alaba und Rafinha fehlen in Belgien.

 

Der FC Bayern München will das letzte Auswärtsspiel in der Champions-League-Gruppenphase beim RSC Anderlecht unbedingt gewinnen, auch wenn die Chancen auf Platz eins nur als sehr gering eingestuft werden. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet vor der eigenen Pflichtaufgabe am Mittwochabend beim RSC Anderlecht jedenfalls nicht damit, dass Spitzenreiter Paris St. Germain in seinem Heimspiel gegen Celtic Glasgow erstmals straucheln könnte.

 

«Paris hat bisher alles in der Champions League weggeputzt, inklusive dem 3:0 gegen uns», sagte Rummennige am Dienstag vor dem Abflug des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach Belgien. Auch Trainer Jupp Heynckes bezeichnete angesichts des direkten Vergleiches bei Punktgleichheit den Gruppensieg als «Wunschdenken».

 

Trotzdem ist den Bayern die Fortsetzung der Erfolge unter Heynckes wichtig. «Wir haben eine Serie von acht Siegen hingelegt. Man muss einfach in diesem Flow bleiben, wie es so schön heißt», äußerte Rummenigge am Münchner Flughafen: «Jupp wird es auch nicht zulassen, dass da ein Spannungsabfall stattfindet.»

 

Mit 19 Spielern sind die Bayern nach Brüssel aufgebrochen. Neben den verletzten Manuel Neuer und Franck Ribéry traten auch Thomas Müller (Trainingsrückstand) sowie die angeschlagenen David Alaba und Rafinha die Reise nach Belgien nicht an. Zum Aufgebot zählen auch die zuletzt angeschlagenen Thiago und Kingsley Coman. Die Bayern sind vor dem vorletzten Gruppenspieltag bereits für das Achtelfinale qualifiziert. «Wir müssen ein ganz seriöses Spiel abliefern, von der ersten Minute an Gas geben und ein gutes Ergebnis holen», erklärte Arjen Robben.

 

dpa