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Bergunfall: Münchnerin tödlich verunglückt

Vermutlich schon am Freitag kam es im Eschenlainetal zu einem tragischen Bergunfall, bei dem eine 54-jährige Münchnerin tödlich verunglückte.

 

In die Wege geleitet wurde die Suchaktion, nachdem Samstagnachmittag ein herrenloser Hund im Bereich der abzweigenden Grießlaine der Einsatzzentrale der Polizei gemeldet wurde. Der Vierbeiner bewachte eine abgelegte Thermosflasche, doch von der Besitzerin fehlte jede Spur. Noch am selben Nachmittag machte sich die Bergwacht Ohlstadt auf und suchte das Gebiet um die Thermosflasche bis zur Dunkelheit gründlich ab. – doch leider ohne Ergebnis. Eine Absuche mit Polizeihubschrauber und Wärmekamera brachte ebenfalls keinen Erfolg.

 

Nach dem erfolgslosen Samstag ergaben sich neue Hinweise auf die vermisste Münchner Bergwanderin. Am Sonntag wurde dann mit einem Großaufgebot der Bergwacht und der Polizei die Suche erneut aufgenommen.

 

Bei der Suchaktion beteiligten sich die Bergwachtbereitschaften Ohlstadt, Oberau, Kochel und Penzberg, sowie Beamte der alpinen Einsatzgruppe der Polizei und der Hundestaffel BERG. Weiter beteiligten sich die Unterstützungsgruppe Einsatzleitung und der Betreuungszug des BRK, sowie die Seelsorgegruppe der Bergwacht (KIT).

 

In der Grießlaine, einem Seitenarm der Eschenlaine wurde in etwa 300 Meter von der Thermoskanne entfernt, die Wanderin tot aufgefunden. Wie sich zeigte war sie ca. 50 Meter oberhalb, im steilen Bergwaldgelände unterwegs. Dabei ist sie aus bislang ungeklärter Ursache über steiles Gelände abgestürzt, bevor sie tödlich verletzt im Bachbett zum Liegen kam.

 

Die Frau wurde mittels Windenbergung durch den Polizeihubschrauber aus dem unwegsamen und verschneiten Gelände geborgen und ins Tal verbracht. Der Einsatz, bei dem rund 60 Helfer im Einsatz waren, endete Sonntag Nachmittag. Die weitere Sachbearbeitung wird durch einen Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau übernommen.

 

polizei