Isar, Entspannungsort für viele Münchner

Schwächeanfall bei Bergung einer Weltkriegsbombe in der Isar

Am Sonntagnachmittag wurde eine Stabbrandbombe von der Münchner Polizei und der Wasserwacht geborgen. Bei dem Einsatz hatte ein Mitarbeiter der Wasserwacht einen Schwächeanfall und musste auf der Kiesbank notversorgt werden.

 

Am Sonntagnachmittag haben Zeugen die Polizei alarmiert, da sie den Verdacht hatten, am Grund der Isar einen Gegenstand entdeckt zu haben, der sie an eine mögliche Weltkriegsbombe erinnern würde.

 

Eine Streife der Polizeiinspektion 26 ist zu der Stelle in Unterföhring gefahren und hat festgestellte, dass sich die mögliche Weltkriegsbombe in der Mitte der Isar befindet, in der Nähe einer Kiesbank. Das Wasser war dort zum Teil bis zu zwei Meter tief. Sie haben die Sprengstoffspezialisten der Münchner Polizei alarmiert und haben versucht, ein Boot zu organisieren.

 

Mit einem Boot der Wasserwacht aus Unterföhring konnten die Polizeibeamten  in Begleitung von zwei Wasserwachtmitarbeitern zur Kiesbank fahren. Während dieser Arbeiten hatte ein 60-jähriger Wasserwachtmitarbeiter einen Schwächeanfall. Mit Hilfe des anderen Wasserwachtmitarbeiter und des Polizeibeamten konnte er sicher auf die Kiesbank gebracht werden.

 

Die Beamten haben das Boot am Ufer mit Erste-Hilfe-Ausrüstung beladen und wollten wieder zur Kiesbank fahren. Doch aufgrund der starken Strömung ist es den Polizeibeamten nicht gelungen. Aufgrund der starken Strömung gelang dies nicht. Zwei Zeugen sind daraufhin mit einem Seil zur Kiesbank geschwommen und haben das Seil zwischen Ufer und Kiesbank gespannt. So konnte das Boot zur Kiesbank herübergezogen werden.

 

Der Erkrankte konnte dort dann versorgt werden und danach mit dem Boot wieder ans Ufer gebracht werden, wo er von dem mittlerweile eingetroffenen Notarzt in Empfang genommen wurde. Dieser transportierte ihn dann in ein Münchner Krankenhaus.

 

Danach wurde die Bergung des verdächtigen Gegenstandes fortgesetzt. Dieser konnte geborgen und an Land gebracht werden. Es handelt sich um eine englische Stabbrandbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die danach von den Sprengstoffspezialisten fachgerecht entsorgt werden konnte.

 

ad