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Betriebsspionage – Die Automobilindustrie rüstet auf

Mit mehreren Hunderttausend Mitarbeitern zählt die Autoindustrie in München zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Neben der Freude am Fahren, mit der die Autobauer seit Jahren für ihre edlen Karossen werben, bieten die Konzerne eine der besten Betriebsklimas in ganz Deutschland. Dennoch bleibt ungeachtet dieser Vorbildfunktion in Form der Betriebsspionage eine große Schwierigkeit, die durch neue Kräfte eingedämmt werden soll.

 

Autoindustrie als Zielscheibe
Allgemein hat die deutsche Automobilindustrie noch immer den Ruf, die beste der ganzen Welt zu sein. Sie investieren viel Geld, um dieser Rolle auch weiterhin gerecht werden zu können. Vor allen Dingen die Industriespionage erweist sich nun als großes Problem, denn gerade asiatische Unternehmen orientieren sich gerne an den im Herzen Bayerns entwickelten Innovationen. Folglich sind die Autobauer schon seit Jahren gefordert, die eigenen Geheimnisse ausreichend zu schützen und sie für Außenstehende unzugänglich zu machen. Zunächst rücken dabei die technischen Schnittstellen ins Visier, an denen es zu Datenklau kommen kann. Vor allem Smartphones und firmeneigene Laptops der Mitarbeiter lassen sich von geübten Hackern gezielt angreifen, um an die Geheimnisse zu kommen. Schon lange reichen bei den Autobauern und den Zulieferfirmen eine einfache Firewall gar nicht mehr aus, um alle Angriffe von außen abwehren zu können.

 

 

Gezielte Aufdeckung der Täter
Aufgrund der Größe des Konzerns steigt die Gefahr der Wirtschaftsspionage ebenfalls. Dabei schrecken die Vorstände nicht dafür zurück, externe Spezialisten für den Fall heranzuziehen, um gezielt nach einer Lösung zu suchen. So kann beispielsweise ein Detektiv in München dabei helfen, konkrete Beweise gegen die Täter zu finden, die später sogar vor Gericht als relevant eingestuft werden und zugelassen werden. Kleinere Firmen in Bayern begangen jedoch häufig den Fehler, selbst in den Ermittlungen aktiv zu werden. Diese internen Prozesse führen jedoch sehr oft zu einem Aufschrecken der Täter, die in ihrer Angst alle noch verbliebenen Spuren sofort verwischen. Dank der richtigen Reaktion wächst z.B. BMW weiter und bleibt damit unter den wichtigsten Konzernen.

 

 

Schäden in Milliardenhöhe
Weltweit wird der Schaden, der durch Wirtschaftsspionage entsteht, pro Jahr auf viele Milliarden Euro geschätzt. Allein die digitalen Delikte haben daran einen geschätzten Anteil von bis zu 50 Milliarden Euro. Unternehmen wie BMW gehen zwar voran, um den Dieben das Handwerk zu legen, sind jedoch zugleich eine der ersten Adressen. Die Innovationskraft der Firma, so versicherte CEO Harald Krüger auf der BMW Hauptversammlung den Aktionären, werde dadurch aber nicht in Gefahr gebracht. So wird der bayrische Konzern auch in Zukunft mit zur Weltspitze der gesamten Autobranche gehören.