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Betrugsmasche durch gehackte Verkaufsplattformen

Vermehrt kommt es zu einer Betrugsmasche, bei der die Täter sich in Verkaufsplattformen hacken, und die Kontodaten des Unternehmens auf eigene Bankkonten umschreiben. Auch Münchner sind nun von diesem Fall betroffen.

 

Bereits Anfang 2018 meldete ein 53-jähriger Münchner, dass er einen Computer für mehrere tausend Euro erworben hatte, jedoch die Ware nie erhielt. Auf Nachfrage zum Verbleib des Produktes kam die Rückmeldung, dass der Account des Verkäufers gehackt wurde.

 

Nun meldete ein 48-jähriger Münchner der Polizei, dass er am Montag (05.11.) einen Betrag von über 1000 Euro für einen Computer überwiesen hatte, jedoch nicht bekam. Als er sich mit dem anscheinlichem Verkäufer in Verbindung setzte, wurde er von diesem darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Account der Internetplattform gehackt wurde.

 

Es ist eine Betrugsmasche, die immer häufiger auftritt. Käufer vertrauen hierbei zumeist auf die positiven Rezensionen des gehackten Online-Shops. Doch der Anschein trügt, und Hacker nutzen dies aus, um einen wirtschaftlichen Profit zu erwirtschaften.

Bankdrops (gefälschte Bankkonten), die meist durch Sicherheitslücken bei Banken erstellt werden, machen dabei eine Rückverfolgung des Betrügers nahezu unmöglich.