Betrunkene beeinträchtigt Zugverkehr – DB-Mitarbeiter verhindert Schlimmeres

2,79 Promille haben Beamte der Bundespolizei bei einer 24-jährigen Amerikanerin gemessen, die am frühen Dienstagmorgen (3. Juni) am S-Bahn-Haltepunkt Donnersbergerbrücke ins Gleis klettern wollte.

 

Ein DBMitarbeiter konnte die Kalifornierin aufhalten. Da sie aber auch ihren Freund im Gleisbereich vermutete, wurde sicherheitshalber der Zugverkehr eingestellt und ein Bundespolizei-Hubschrauber zur Absuche eingesetzt.

 

Gegen 01:30 Uhr hatte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über einen Zwischenfall mit einer
Person im Gleis an der Donnersbergerbrücke informiert. Daraufhin wurden die Gleise der Stammstrecke gesperrt.
Eine Streife der Bundespolizei traf am Haltepunkt eine hilflose Amerikanerin und einen DB-Mitarbeiter an. Der
Angestellte hatte die betrunkene junge Frau im letzten Moment davon abhalten können, ins Gleis zu steigen.

 

Die 24-jährige Kalifornierin gab gegenüber den Beamten an, dass ihr Freund sich im Gleis aufhalten könnte. Die
Bundespolizei veranlasste daraufhin auch die Sperrung der anderen Gleise. Der Zugverkehr wurde eingestellt.
Bundespolizisten suchten nach dem Mann im gesperrten Gleisbereich. Aufgrund der Größe des Suchgebiets wurde
die Absuche durch einen Helikopter der Bundespolizei unterstützt. Trotz aller Bemühungen konnte keine Person
entdeckt werden. Um 02:30 Uhr wurden die Gleise wieder freigegeben.

 

Die Beamten nahmen die betrunkene junge Frau in Gewahrsam. Die Fahndung nach dem 24-jährigen Freund hatte schließlich Erfolg:
Gegen 03:50 Uhr trafen Bundespolizisten den Amerikaner wohlbehalten im gebuchten Hotel in der Innenstadt an.
Zehn Minuten später übergaben sie die Freundin in die Obhut des Kaliforniers.

 

RG / Polizei