S-Bahn, Scherben, Betrunkener, © Betrunkener randaliert in S-Bahn.

Betrunkener randaliert in S7 und belästigt zwei junge Frauen

Ein stark alkoholisierter Mann hat am Wochenende in der S7 zwei Mädchen belästigt und beim Randalieren eine Trennscheibe zerbrochen. Zwei couragierte Mitreisende griffen ein.

 

Zwei junge Frauen sind am Samstag, den 17. Oktober von einem 38-jährigen Betrunkenen am S-Bahnhof Donnersbergerbrücke belästigt worden. Die 15 und 17 Jahre alten Mädchen waren auf dem Weg zu Freunden am Westpark, als sie der stark alkoholisierten Rumäne immer wieder anpöbelte und beleidigte. Die jungen Frauen entfernten sich am S-Bahnsteig weit von dem Mann, der sich kaum auf den Beinen halten konnte.

 

In der S-Bahn kam der Rumäne wieder auf die Mädchen zu und baute sich vor ihnen auf. Die jungen Frauen blieben ruhig und baten den Mann zu gehen. Ein 28-jähriger Mann aus Viersen stellt sich dann zwischen den betrunkenen Mann und die Mädchen und rief ihn zu Ordnung – der Rumäne schlug den jungen Mann daraufhin. Da die Bahn in dem Moment am S-Bahnhof Harras einfuhr, stiegen die jungen Frau aus und liefen zur U-Bahn. Nach Angaben der tz riefen sie ihrem Helfen noch Danke zu, bekam aber gar nicht mehr mit, dass der Rumäne noch eine Trennglasscheibe zertrümmerte und ein weiterer Fahrgast den alkoholisierten Mann aus der S-Bahn zog. Dabei verletzte sich der 53-jährige Helfer leicht.

 

Der 38-jährige Rumäne flüchtete zunächst Richtung Innenstadt. Er konnte aber von Beamten der Landes- und Bundespolizei schnell gestellt werden. Der Betrunkene hatte sich bei der Randale am Handgelenk und am rechten Ellenbogen verletzt. Bei ihm wurde ein Atemalkohol von 1,84 Promille gemessen. Gegen den Mann wird nun zwar wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Er konnte die Wache nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber wieder verlassen.

 

Am nächsten Morgen suchte sowohl die Polizei nach den beiden jungen Frauen, als auch die jungen Frauen über Facebook nach ihrem Helfer. Als sie über das soziale Netzwerk erfuhren, dass die Bundespolizei nach ihnen sucht, meldeten sie sich sofort telefonisch.