Die Bundespolizei an der S-Bahn, © Symbolbild. Foto: Bundespolizei

Bierflaschenattacke statt Fahrscheinkontrolle

Statt eines gültigen Tickets hatte er eine Bierflasche dabei. Als ihn zwei Kontrollleure der Deutschen Bahn in der S3 aufhielten, griff ein 20-jährger Somalier die Männer mit einer abgebrochenen Bierflasche an.

 

Der Vorfall ereigenete sich am Mittwoch, den 18. November, in der S-Bahn Richtung Holzkirchen. Gegen 10.45 Uhr kontrollierten zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Tickets der Fahrgäste. Vor dem Haltepunkt Sauerlach trafen sie auf einen 20-jährigen Somalier, der ohne Fahrschein unterwegs war.

 

Der alkoholisierte Ostafrikaner soll sich nach Polizeiangaben derart über die Kontrolle aufgeregt haben, dass er eine mitgeführte Glasbierflasche zerschlug. Mit der abgebrochenen Flasche griff er einen der S-Bahnmitarbeiter an. Mit den Worten „Fight, fight, fight“ soll er den Mann darüberhinaus auch zum Kampf aufgefordert haben. Einer der beiden Fahrscheinkontrolleure konnte den Mann dann überwältigen – am Haltepunkt Sauerlach verließen die Beteiligten die S-Bahn und warteten auf die alamierte Bundespolizei.

 

Bei dem Somalier konnte ein Atemalkoholwert von 1,24 gemessen werden, gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Leistungserschleichung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Trotz des gefährlichen Angriffs wurden die beiden Deutsche-Bahn-Mitarbeiter nicht verletzt.