Schleuser Kleintransporter mit vielen Flüchtlingen drin, © Bundespolizei

Bilanz 2016: Rund 77.000 Migranten in Rosenheim festgestellt

Die Bundespolizei Rosenheim hat 2016 deutschlandweit mit 77.000 Asylbewerbern die meisten Migranten festgestellt.

 

In den ersten Monaten zählte die Region um den Bodensee rund 38.300n Flüchtlinge. Im Vergleich dazu zählte das Berchtesgardener Land 21.600 Flüchtlinge, die ohne erforderliche  Papiere eingereist waren. Mitte 2016 wurden monatlich 1.800 Migranten im Rosenheimer Zuständigkeitsbereich vermerkt. Seit September ist die monatliche Einreisezahl auf  circa 1.300 gesunken.

 

Syrien zählt mit 21%, Afgahnistan mit 18%, Irak mit 11%, Nigeria mit 9% und Somalia mit 6% zu den häufigsten Herkunftsländern.

 

30 bis 50 % wurden zurückgewiesen

 

Von den 77.000 Eingereisten wurden knapp über 9.600 noch vor ihrer Einreise wieder zurück in ihr Heimatland gewiesen. Es handelte sich dabei um Fälle, in welchen nachvollziehbar nicht nach Schutz oder Asyl gesucht wurde. Seit Mitte des vergangenen Jahres werden monatlich etwa 30 bis 50 Prozent der Migranten Einreiseverweigerungen ausgesprochen.

 

Außerdem entlarvten die Beamten im Rosenheimer Grenzabschnitt rund 1000 Urkundenfälschungen.

 

Mutmaßliche Schleuserzahl gesunken

 

2015 haben die Beamten der Bundespolizei noch mehr als 700 Personen wegen Schleusungsverdachts festgenommen. Im Vergleich dazu kam es 2016 zu nur 280 Festnahmen wegen Schleusungsverdachts. Im südlichen Grenzabschnitt zu Österreich werden, trotz der Arbeit der Bundespolizei gegen Schleusungskriminalität, monatlich noch 20 bis 30 Schleuser gestoppt.

 

 

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