Zwergackerweg, Dieter Reiter,, © Foto: Berufsfeuerwehr München

Bombe am Zwergackerweg: Dieter Reiter beantwortet Fragen der Anwohner

Gestern durften die Anwohner um den Zwergackerweg in Freimann anlässlich eines Zutrittstermins für kurze Zeit zurück in ihre Häuser kehren. Beim Betreten des Geländes war Oberbürgermeister Dieter Reiter mit dabei, um die vielen Fragen der Menschen zu beantworten.


Wer bezahlt meine Hotelkosten? Wer kommt für sonstige Auslagen aus? Und natürlich die wichtigste Frage – Wie lange wird es noch dauern? Umringt von vielen Anwohnern versicherte der Oberbürgermeister, dass er sich im Stadtrat dafür einsetzen wolle, dass diese Kosten die Stadt übernehme und es zu einer unbürokratischen Lösung kommen wird. „Es ist nur wichtig, dass Sie alle Belege aufbewahren, die benötigt unsere Verwaltung!“ erklärte er eindringlich.

 

Auf die Frage wie lange es noch dauern würde, konnten allerdings weder die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes noch der Oberbürgermeister eine verbindliche Aussage treffen. „Ich kann es nicht sagen, ich weiß nicht was uns in der Tiefe erwarten wird.“ erklärte der Kampfmittelexperte zu den drängenden Nachfragen. Fast eine Stunde nahm sich OB Dieter Reiter Zeit. Abschließend bekundete er nochmals sein Bedauern über die Unannehmlichkeiten, die die Anwohner derzeit hinzunehmen haben.

 

 

Auf dem Räumungsgelände ist durch die Grabungsarbeiten die Standsicherheit der Anwesen Zwergackerweg und Oberer Hausbreite gefährdet. Der beauftragte Statiker hat seine umfangreichen Vorarbeiten, wie zum Beispiel Vermessungen und Berechnungen, abgeschlossen. Er ist zu dem Ergebnis gekommen, dass beim Gebäude Zwergackerweg, nach Abbruch der Terrasse, keine weiterführenden, stabilisierenden Maßnahmen erforderlich sind. Das Doppelhaus Obere Hausbreite muss jedoch durch Betoninjektionen unterfangen werden, was zügig durchgeführt werden soll.

 

Somit kann ab spätestens Donnerstag wieder intensiv gegraben und entschärft werden. Die Anwohner wurden bereits beim letzten Zutrittstermin informiert, dass sich die Arbeiten mindestens um eine Woche verlängern.