Boxen im Teufelsrad – Onken schlägt Raab Duell vor

Nachdem am Donnerstag Stefan Raab in seiner Show „TV Total“ die münchen.tv-Moderatoren Alex Onken und Marion Schieder  als „total asozial“ bezeichnet hatte, schlagen diese nun zurück – bislang nur verbal. Denn Onken schlägt Raab nun einen Boxkampf im Teufelsrad auf dem Oktoberfest vor.

 

„Wer austeilt muss auch einstecken können“, ist ein Motto in der Unterhaltungs-Branche. Und das beherzigen in erster Linie die münchen.tv-Moderatoren Marion Schieder und Alex Onken. Beide senden seit 2005 täglich live von der Wiesn und zusammen teilen sie gerne aus. Mit dem bayerischen Charme aber wirken viele Späße nur halb so wild.

 

 

 

Nun haben Schieder und Onken ihre Nehmerqualitäten unter Beweis stellen müsssen und haben das mit bravour gemeistert.  Stefan Raab hatte in der Donnerstags-Ausgabe seiner Show „TV Total“ die Moderatoren so vorgestellt: „Von der Wiesn berichtet ein ganz sympathisches Moderatoren-Paar vom Sender münchen.tv. Ganz, ganz sympathisch. Ist natürlich ironisch. Die beiden sind natürlich total asozial.“

 

 Lesen Sie hier einen Bericht der TZ.

 

In einem folgenden Filmausschnitt fragt sieht Schieder einen Mann mit Gamsbart und fragt Onken: „Was is‘ n des für a Ding da oben?“ Dann nimmt sie ihm seinen Hut ab, setzt diesen Co-Moderator Onken auf. Anschließend spaßen sie über das Gewicht des schweren Hut: Dessen Träger sei wohl vom Gewicht des Gamsbartes gestaucht worden, meint Onken. „Deswegen ist er so klein.“ Früher, so Onken, habe er mal Basketball gespielt. „Heute nur noch Minigolf.“

 

„Was sind das für Typen, die zwei Moderatoren?“

 

 

Anschließend fragt Raab ins Publikum: „Sind die beiden auch besoffen? Oder meine ich das nur? Als Wiesn-Reporter für münchen.tv sitzt man natürlich auf einem ganz hohen Ross. Da kann man sich das natürlich leisten, sich über den Gamsbart von dem armen Mann lustig zu machen.“

 

Im nächsten Ausschnitt sagt dann Schieder über den Gamsbart-Träger meint: „In zwoa Jahr siehst Du bloß no an Gamsbart.“ Raab meint daraufhin: „Was sind das für Typen, die zwei Moderatoren? Wahrscheinlich sind die nach Feierabend noch sturzbesoffen durch die Gegend gelaufen und haben grinsend eine Gruppe Kleinwüchsiger verprügelt.“

„Wir stecken auch ein, das ist kein Problem.“

Wie genau Raab auf solche Gedanken kommt ist nicht ganz schlüssig. Onken kontert aber in der Freitagssendung der Live-Sendung von der Wiesn: „Wir stecken auch ein, das ist kein Problem. Das ist eine urbayerische Disziplin. Das ist nie nett aber ist auch eine Art Kompliment. Also danke dafür.“

Onken kritisiert schließlich die „Keramikpresse“: „Raab geht immer auf alles los, aber die Leute bei ihm können sich nicht wehren. Da geht es nur um ein kleines Filmchen und das kommentiert er dann. Wir machen das mit offenem Visier. Da können die Leute direkt reagieren.“ In Richtung Raab sagte Onken: „Wir versuchen frech zu sein, aber nicht unverschämt. Wenn wir leicht unverschämt sind, tut es uns Leid, das wollen wir nicht.“

Boxen im Teufelsrad?

Raab tue jedoch das immer wieder. Und auch nur „weil er fünf mittelmäßige Gagschreiber im Rücken hat. Raab wird doch dauernd verklagt.“

Zum Ende hin fordert Onken den Showmaster heraus: „Wir haben da so eine Disziplin: Das Teufelsrad und da kann man boxen. Gegen Mädels traut er sich, aber jetzt warte ich. Ob noch in diesem jahr oder erst auf der nächsten Wiesn, das ist mir wurscht. Ich wäre da, Herr Raab. „

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