ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Wegen eines Brandes einer IC-Lok kommt es zu Problemen im Bahnverkehr - Symbolfoto

Brand an ICE

Vorzeitiges Ende der Reise

An einem bereitgestellten ICE, der nach Essen fahren sollte, kam es am Montag gegen 10:50 Uhr an einem Kabeldurchführungsisolator zu einem Kurzschluss des Stromabnehmers und in dessen Folge – aus bislang unbekannter Ursache – zu Flammenbildung. Dabei gab es eine ca. 10 cm hohe Flamme, die von selbst erlosch. Der davon betroffene Wagen befand sich an der Spitze des ausfahrenden Zugteiles und stand außerhalb der Bahnhofshalle.

Zugbegleitpersonal verständigte Rettungskräfte und veranlasste die Räumung des gesamten Zugteils. Die Oberleitung wurde abgeschaltet; der defekte Zugteil unter Beobachtung eines Löschzuges der Berufsfeuerwehr München ins ICE-Betriebswerk nach Laim geschleppt.

Nach ersten Ermittlungen wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Personen kamen nicht zu Schaden. Bei einer ersten Schätzung wurde seitens der Deutschen Bahn AG, vorbehaltlich weiterer noch zu ermittelnder Schäden am Zug bzw. am Stromabnehmer, eine Schadenssumme in Höhe von 2.000 Euro genannt. Der ICE 720 konnte seine Fahrt mit leichter Verspätung Richtung Essen mit allen Fahrgästen antreten.

rr/Bundespolizei