U-Bahn am Marienplatz, © Symbolfoto

Brandschutzübung in der Münchner U-Bahn

Der U-Bahn-Wagen qualmt – aber Gott sei Dank ist es nur eine Übung für den Ernstfall, die die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am heutigen Donnerstag, 16. Januar, zusammen mit der Münchner Branddirektion durchgeführt haben.

 

Die Brandschutzübung fand in der unterirdischen Abstell-anlage hinter dem U-Bahnhof Messestadt Ost statt. Dabei wurde mit Hilfe von Rauchgeneratoren ein qualmender U-Bahnwagen simuliert. Die in der Abstellanlage vorhandene Brandmeldeanlage schlug sofort an und alar-mierte das MVG-Betriebszentrum sowie die Feuerwehr. Alle erforderlichen Einsatzkräfte waren innerhalb weniger Minuten vor Ort und konnten den Einsatz erfolgreich abarbeiten. Die Übung endete gegen 12 Uhr. Die Zu-sammenarbeit zwischen Feuerwehr und MVG lief reibungslos.

 

 
Die Züge der U2 fuhren während der Übung nur bis zum U-Bahnhof Mes-sestadt West. Ab dort richtete die MVG einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Messestadt Ost ein.

 
Die MVG führt im Münchner U-Bahnsystem zusammen mit der Branddirek-tion regelmäßig Übungen durch, um im Falle eines Brandes durch entspre-chende Maßnahmen eine schnelle Personenrettung und eine wirkungsvolle
Brandbekämpfung zu gewährleisten. Zwar gab es in der über 40-jährigen Münchner U-Bahngeschichte bisher nur einen einzigen Fall, in dem ein Wagen (ohne Fahrgäste, in einer Abstellanlage, 1983) in Brand geriet. Aber gerade wegen des seltenen Vorkommens eines solchen Falls ist eine Brandschutzübung wie diese wichtig, um die Kommunikationswege und Rettungsstrategien zu testen, die extra für einen solchen Fall geschaffen wurden, und gleichzeitig das Rettungspersonal zu trainieren.

 

 

jn / Pressestelle Branddirektion München