Ein Insasse sitzt deprimiert in seiner Zelle, © Foto: Bundespolizei

Bundespolizei bringt Vergewaltiger hinter Gitter

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der österreichischen Grenze einen gesuchten Verbrecher. Er hatte sich unter die Flüchtlinge gemischt. Nun muss er ins Gefängnis.

 

Freilassing/München – Über 500 Migranten haben sich am Mittwoch (23. September) in einem Sonderzug aus Salzburg befunden. Beim Halt am Freilassinger Bahnhof hat die Bundespolizei die unerlaubt Eingereisten einer Grenzkontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass sich unter den Personen ein gesuchter Verbrecher befand. Der Mann muss über zwei Jahre ins Gefängnis.

 

Kurz nach Mitternacht erreichte der Sonderzug Freilassing. Bei der Kontrolle der Fahrgäste, die überwiegend aus Syrien stammen, erkannten die Bundespolizisten, dass sich ein Libanese mit gefälschten Papieren auswies. Schnell war klar, weshalb der 39-Jährige seine wahre Identität verschleiern wollte.

 

Mit Hilfe der Fingerabdrücke und des Fahndungscomputers fanden die Beamten heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft in Dortmund gesucht wurde. Gegen den libanesischen Staatsangehörigen lagen zwei Haftbefehle vor. Der Gesuchte war wegen Vergewaltigung und wegen Raubes verurteilt worden. Er wurde verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall eingeliefert. Ihm stehen insgesamt 777 Tage Gefängnisaufenthalt bevor.

 

make/ bupo