Bundestagswahl 2013: Die Wahlbeteiligung in Bayern ist noch etwas schwach

Die Bundestagswahl hat in Bayern am Vormittag weniger Menschen in die Wahllokale gelockt als 2009. Allerdings dürften, wie auch bei der Landtagswahl, viele Wähler ihr Kreuz schon vorab gemacht haben: Die Wahlämter berichteten von einem Plus bei der Briefwahl.

In München gaben bis 12.00 Uhr laut einer Stichprobe 16,2 Prozent der Wähler ihre Stimme in einem Wahllokal ab, 2009 waren es zur gleichen Zeit schon 18,5 Prozent. Erfahrungsgemäß ist der Andrang am Vormittag in der Regel schwächer, die meisten Wähler machen ihr Kreuz erst am Nachmittag. Vor allem in München dürften sich viele Bürger am Vormittag eher den Trachtenumzug angesehen haben.

In Bayern wird insbesondere mit Spannung erwartet, ob die CSU an ihren Triumph bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag anknüpfen kann und ob die FDP im Freistaat nun mehr als fünf Prozent der Stimmen holt. Die Bundestagswahl vor vier Jahren war für CSU und SPD ein Desaster gewesen: Die CSU hatte im Freistaat lediglich 42,5 Prozent geholt, die SPD nur 16,8 Prozent.

 

mt / dpa / lby