Das ist NEU in 2014

Neues Jahr, neues Glück – was kommt 2014 auf uns zu?

 

Hier haben wir mal zusammengefasst, auf was man sich gefasst in diesem Jahr machen muss – es sind ein paar Überraschungen dabei!

 

Strompreis

 

…steigt. Um eine Hausnummer zu haben:

Für einen Privathaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden erhöht sich die monatliche Stromrechnung voraussichtlich um 2,73 Euro.

 

Steuern

 

von 8130 auf 8354 Euro steigt der steuerliche Grundfreibetrag pro Jahr – was genau heißt das?

Das, was der Staat der einzelnen Person laut Existenzminimumbericht der Bundesregierung zur Sicherung seiner Grundbedürfnisse zusichert, darf nicht angetastet werden. Und damit gibt’s darauf auch keine Steuern. Ein Ehepaar muss somit erst ab einem Einkommen von mehr als 16.708 Euro überhaupt Steuern zahlen. Der Kinderfreibetrag wird dagegen nicht angehoben.

 

 

Kfz-Steuer

 

Wir bleiben bei den Steuern. Je schadstoffärmer ein Pkw, desto weniger Steuern fallen auch an. Bisher lag der Grenzwert bei 110 Gramm Kohlendioxyd – jetzt wird der auf 95 Gramm gesenkt. Alles was drüber ist, wird mit zwei Euro/Gramm steuerpflichtig. Das erfolgt ganz automatisch, der Autofahrer selbst muss nichts angeben oder ummelden.

 

Rente

 

Bei der Rente läuft es anders herum: hier muss jetzt mehr versteuert werden. Statt 2013 66 sind es jetzt 68 Prozent. Anders ausgedrückt: Für alle 2014 hinzukommenden Ruheständler sind nur noch 32 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei.

 

Altersvorsorge

 

Ab 2025 können Ausgaben für die gesetzliche Rentenversicherung oder eine Basis-Rente („Rürup“-Rente) vollständig beim Finanzamt geltend gemacht werden. Bis dahin gilt eine Übergangsregelung mit jährlich steigenden Sätzen.

Was genau 2014 anders wird:

78 Prozent der Beiträge bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro werden von der Steuer abgezogen.

Maximal sind das 15.600 Euro. Bei gesetzlichen Rentenversicherten wird allerdings der steuerfreie Beitragszuschuss der Arbeitgeber von den Vorsorgeaufwendungen subtrahiert.

 

Ehegattensplitting

 

Paare, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft leben, dürfen ab 2014 nicht mehr gegenüber Eheleuten benachteiligt werden. Dabei geht es natürlich wieder um die Steuer. Das sogenannte Ehegattensplitting kann jetzt also auch von schwulen oder lesbischen Partnerschaften genutzt werden.

 

Grunderwerbsteuer

 

…wird angehoben, jedenfalls in einigen Bundesländern.

In Bremen und Niedersachsen erhöht sich der Satz von 4,5 auf fünf Prozent, in Berlin von fünf auf sechs Prozent. Am teuersten wird es in Schleswig-Holstein, dort steigt die Abgabe um satte 1,5 Punkte auf 6,5 Prozent.

 

Reisekosten

 

Die Autofahrer sind hier nicht betroffen: Es geht um Mopeds und Motorräder.

Wer zum Beispiel motorisiert auf zwei Rädern auf Dienstreise fährt, kann ab jetzt mehr absetzen. Bei Motorrädern waren es bisher 13 cent pro Kilometer, jetzt sind es 20. Beim Moped steigt der Betrag von acht auf 20 Cent.

Leider gilt das nur für die motorisierten Zweirräder: Der steuerbonus von fünf Cent pro Kilometer für Fahrradfahrer wird ersatzlos gestrichen. Auch die Mitnahmepauschale von zwei Cent pro Kilometer je mitfahrendem Kollegen fällt weg.

 

Wohnsitz

 

Die Kosten einer doppelten Haushaltsführung erkennen die Finanzämter nur noch an, wenn der in einer Zweitwohnung am Beschäftigungsort lebende Steuerzahler sich auch tatsächlich an den Ausgaben für die Erstwohnung beteiligt. Zudem werden nur noch Zweitwohnungskosten von maximal 1.000 Euro pro Monat berücksichtigt.

 

Ärzte aus dem Ausland

 

…werden es leichter haben. Unter Kontrolle der Qualifikation soll ein Arzt mit im usland abgeschlossener Ausbildung einfacher in Deutschland Fuß fassen können.

 

Hartz IV

 

Der Regelbedarfsatz steigt für einen Alleinstehenden um neun Euro auf 391 Euro pro Monat, der im Haushalt lebende Partner erhält 353 statt 345 Euro. Für Kinder zahlt der Staat je nach Alter zwischen 229 und 313 Euro und damit fünf bis sieben Euro mehr als 2013.

 

Rente – Altersgrenze

 

…steigt um einen weiteren Monat. Damit kommt sie der geplanten Rente mit 67 immer näher.

 

Arbeit für Bulgaren und Rumänen

 

Auch das soll 2014 erleichtert werden: Arbeitssuchende aus Bulgarien und Rumänien dürfen jetzt auch ohne Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit nach einem regulären Job suchen.

 

 

Krankenkasse

 

Der Zusatzbeitrag wird abgeschafft. Keine 10 Euro mehr zahlen für den Arztbesuch – die Zeiten sind vorbei.

 

 

Sozialabgaben

 

…steigen für Beschäftigte mit hohem Einkommen. Auch die Bemessungsgrenzen, bis zu der Sozialbeiträge fällig sind, steigen.

 

Neue Kontonummern

 

Die gibt es ab 1. Februar in ganz Europa. Die Umstellung auf das sogenannte „Sepa-System“ bedeutet gerade für große Firmen einen riesigen Aufwand.

 

Riester-Rente

 

Hier wird aufgelockert: ab 2014 kann ein Riester-Sparer, der auf die eigenen vier Wände spart, jederzeit ab einer Summe von 3000 Euro Schulden abbezahlen. Außerdem darf er sein guthaben nutzen, um Renovierungsarbeiten am Wohnsitz durchzuführen.

 

Energieausweis

 

Wer sich eine neue Wohnung oder ein Haus ansieht, kann sich jetzt vom Vermieter den Energieausweis vorlegen lassen – so sieht der Interessent VOR Unterzeichnung des Mietvertrages, wie gut das Objekt gedämmt ist und wie es mit den Heizkosten aussieht.

 

Online-Shopping

 

Die EU spricht ein Machtwort: Jetzt werden einheitliche Regeln für das Online-Shopping in Kraft gesetzt. Betroffen sind das Widerrufsrecht, Gas- und Stromlieferverträge die im Internet abgeschlossen werden und die Retoure-Kosten-Vereinbarung. Alle Details finden Sie hier:

http://www.e-recht24.de

 

Patientendaten

 

…werden zunehmend transparenter. Die elektronische Gesundheitskarte mit Bild wird Pflicht, und auch persönliche Daten wie Krankheiten, Blutgruppe, Medikamente, Röntgenbilder und mehr werden darauf gesammelt und letztlich zu einer Patientenakte vernetzt.

 

Flensburger Punktesystem

 

Acht Punkte, Führerschein weg! Ab 1. Mai 2014 tritt das neue Punktesystem in Flensburg in Kraft, und da ist der Lappen schon mit acht Punkten dahin.

 

 

Porto

 

…wird teurer. Ab 2014 kostet die Marke 60 statt 58 Cent.

 

 

 

Detaillierte Infos zum Thema sehen Sie am 02.01.2013, 18 Uhr, in den ‚münchen-heute‘-Nachrichten – also, einschalten!

 

 

jn