Das Leben als Ultra des FC Bayern München – Eine Meisterleistung

In der Allianz-Arena in München haben sich viele Hoffnungen und Träume der Fans des FC Bayern Münchens bereits erfüllt, aber auch zerschlagen. Das Dasein als Ultra ist dabei mit vielen Herausforderungen verknüpft.

 

In der Saison wird sich für den FC Bayern München auf dem Rasen so einiges ändern. Der neue Trainer Niko Kovač dürfte nicht nur den Kader umbauen. Auch spielerisch wird der ehemalige Frankfurter Coach der Mannschaft des FCB sicher seinen Stempel aufdrücken. Aber auch wenn Bayern München 2018/19 anders spielt als unter früheren Trainern – der Besuch im Stadion ist mit Sicherheit ein Erlebnis. Egal, ob einfach nur mal zum Reinschnuppern oder als regelmäßiger Besucher im Stadion – wer einmal die Atmosphäre bei einem Heimspiel der Bayern in der Allianz Arena in München erlebt hat, denkt immer wieder mit Gänsehaut-Feeling daran zurück.

 

Was macht die Stadionerfahrung so besonders? Mehr als 70.000 Zuschauer, welche im Stadion Platz finden, sind sicher ein Argument, das den Charakter der Erfahrung prägt. Zum Highlight wird der Besuch im Stadion, wenn die Ultras beginnen, ihrem Verein so richtig einzuheizen und die Spieler nach vorn zu peitschen. Ausgefeilte Choreografien gehören genauso dazu wie der Griff zum Megafon. Die Stimmung in den Blöcken der FBC Ultras kocht in diesen Momenten, wenn Tausende die Hymne auf ihre Mannschaft anstimmen. Wer die Stimmung einmal live erlebt hat, vergisst diese Momente nicht so schnell. Ultra sein ist aber nicht ein bisschen Spaß im Stadion haben – dahinter steckt eine echte Meisterleistung.

 

Was sind die Ultras eines Fußballclubs?

 

Der Begriff Ultra ist in den letzten Jahren vor allem negativ aufgefallen. Gerade wenn es um die sogenannten Hochrisikospiele geht, stehen die Ultras sehr schnell in der Schusslinie. Häufig werden Krawalle mit diesen besonders eingefleischten Fans in Verbindung gebracht. Gewalt und Exzess – so der erste Eindruck – bestimmen die Ultra-Szene. Wer sich die Mühe macht und genau hinschaut, erkennt sehr schnell, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung ist.

 

Die Definition Ultra

 

Beim Begriff Ultra denkt jeder im ersten Moment an Fans, bei denen die Liebe zu ihrem Verein über alles geht. Und mit dieser Ansicht liegen Beobachter gar nicht so falsch. Aber: Eine abschließende (offizielle) Definition scheitert an der Heterogenität der Ultra‑Szene. Letztere betrifft unter anderem:

 

  • das Alter
  • den gesellschaftlichen Hintergrund
  • die Akzeptanz von Gewalt

 

Gerade letztgenannter Punkt rückt die Ultra-Szene immer wieder in den Fokus. Im vergangenen Jahr wurde eine Person zuhause von Fans des TSV 1860 München attackiert. Doch auch die Ultras des FC Bayern München sind durch verschiedene Aktionen bereits aufgefallen.

 

Im deutschen Fußball sind Ultras – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – eine noch recht junge Fangruppe. Was Ultras von anderen Fangruppen abhebt, ist die totale Hingabe gegenüber dem Verein.

 

Diese existiert losgelöst von der Vereinsführung. Ultras stellen deren Entscheidungen oft sogar in Frage. Es entstehen Konflikte, die sehr offen zu Tage treten können. Fußballvereine – zumindest das Segment der Profimannschaften – verfolgen ganz klar wirtschaftliche Ziele. Diese Kommerzialisierung gehört zu den Kritikpunkten der Ultra-Bewegung.

 

 

Die Hingabe der Ultras – welche von einigen Quellen/Autoren bereits als Fanatismus beschrieben wird, geht soweit, dass Choreografien und Fangesänge zur Unterstützung der Mannschaft entwickelt werden. Doch wie haben sich aus Fußballfans, die hin und wieder ins Stadion gehen, eingefleischte Anhänger mit so viel Herzblut für ihren Klub entwickelt?

 

Die Geschichte beginnt in Italien

 

Ultras existieren heute nicht nur in Deutschland. Vergleichbare Bewegungen mit ähnlichen Strukturen sind im europäischen Fußball überall zu finden. Die Geburtsstätte der Ultras liegt übrigens in Italien. Zu den ersten Ultra-Szenen gehören die Fanbewegungen des:

 

  • Fedelissimi Granata
  • Ultras Sant Alberto.

 

Bereits in dieser frühen Phase der 1950er Jahre waren Ansätze zu erkennen, die inzwischen in der Ultra-Szene voll ausgereift sind. Dazu gehört einerseits die Organisation als auch die strenge Trennung von anderen Fanvereinigungen. Maßgeblich an der Etablierung des Ultra-Credo waren die Fossa dei Leoni (AC Mailand) beteiligt.

 

Bereits in den späten 1960er und den 1970er Jahren wurde das Gewaltpotenzial der Bewegung erkennbar. Ab Mitte der 1980er Jahre hielt die Ultrabewegung auch in Deutschland Einzug. Ab den 1990er Jahren nimmt hierzulande die Entwicklung Fahrt auf, mit der Jahrtausendwende boomt die Szene in Deutschland. Für die Polizei und den Verantwortlichen ist der Umgang mit Ultras nicht immer einfach, da einige Vertreter und Gruppierungen Gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen ansehen. Andere Gruppe lehnen dies hingegen ab.

 

Eine Qualität wie der Eklat 2012 in Genua, bei dem Ultras ihre eigene Mannschaft dazu zwangen, Trikots abzulegen, hat die Szene in Deutschland noch nicht erreicht. Wie viel Potenzial die Ultra-Szene allerdings auch hierzulande entwickeln kann, zeigt der Fall der Dresdener Aktionen gegen den DFB in Karlsruhe. Mit dem provokanten Auftritt, der von vielen – Medienvertretern, aber auch anderen Fans – als martialisch empfunden wurde, wollten die Ultras auf eine in ihren Augen seit Jahren andauernde Krise aufmerksam machen.

 

Klar ist jedoch eine deutliche Abgrenzung zur Szene der Hooligans. Bei ihnen steht die Gewaltbereitschaft und die Suche nach Auseinandersetzungen mit „gegnerischen“ Gruppen im Vordergrund, der Sport selbst wird nebensächlich.

 

Ultras des FC Bayern München

 

Ultragruppen gibt es inzwischen in der Fanszene vieler Vereine. Und der FCB macht hier natürlich keine Ausnahme. Im Gegenteil: Mitte der 1990er Jahre entwickelten sich die ersten Ultragruppen des FCB. Aktuell ist die bekannteste Gruppierung die Schickeria München. Deren Entwicklung begann 2001 mit dem Projekt T-Block und setzte sich mit der Gruppo Ultra fort. Letztlich mündete das Ganze in der Schickeria, die heute wahrscheinlich (außerhalb Münchens) die bekannteste Ultragruppe ist.

 

Aber: Rund um den FCB existieren heute mehr als 4.000 Fanklubs. Der Ultra-Szene werden unter anderem die folgenden Gruppen zugeschrieben:

 

  • alarMstufe rot
  • Munich’s Red Pride
  • Munichmaniacs 1996

 

Dass die Bayern eine so mitgliederstarke Fanszene haben, ist sicher auch der nationalen und internationalen Präsenz geschuldet. Bis zur heutigen Größe brauchte der Verein allerdings Jahre. Besonders in den Nachkriegsjahren war die Entwicklung alles andere als besonders spektakulär. Der FCB musste sich 1955 sogar nach einem Abstieg in die damals noch gespielte Oberliga zurückkämpfen.

 

Spätestens mit den ersten erfolgreichen Jahren in der Bundesliga und den ersten Meisterschalen sind die Mitgliederzahlen des FCB und die Fangemeinde jedoch gewachsen. Inzwischen stehen nicht nur Münchener hinter ihrem Verein, die Bayern haben auch überregional Fans.

 

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Organisatorische Herausforderungen für Ultras

 

Wer die Fanliebe teilt und Ultra für den FCB werden will, muss sich verschiedenen Herausforderungen stellen. Auf der einen Seite geht es um die Finanzen, Ultras lehnen Sponsoring ab. Auf der anderen Seite steht die Verbindung mit dem Verein und der unbedingte Willen, diesen wo es geht zu unterstützen. Bedeutet in der Praxis: Ultras sind nicht nur bei den Heimspielen mit dabei. Auch auswärts braucht das Team der Bayern die Unterstützung aus der Heimat.

 

Und ein Spielplan kann bei einer Mannschaft wie dem FCB extrem voll sein. In den letzten zehn Jahren ist der FC Bayern München nicht nur sieben Mal (davon sechs Mal hintereinander) deutscher Meister geworden. Der Verein kommt auch im DFB-Pokal im Regelfall sehr weit und behauptet sich international gegen Konkurrenten aus Europa.

 

Auswärtsspiele: Reisen vorbereiten und planen

 

Während Heimspielen kocht die Stimmung in der Allianz Arena. Die Fans werden vom sogenannten Capo angeheizt und aufgepeitscht, um den Verein zu unterstützen. Er koordiniert in der Regel auch die Fangesänge. Während der Auswärtsspiele braucht die Mannschaft mindestens genauso viel Unterstützung. Für Ultras des FC Bayern München ist es selbstverständlich, dem Spielplan zu folgen – und quer durch die Republik zu reisen. Bundesligaspiele in:

 

  • Stuttgart
  • Augsburg
  • Nürnberg

 

sind ohne Weiteres mit dem Auto binnen weniger Stunden zu stemmen. Der organisatorische Aufwand hält sich hier relativ in Grenzen. Wichtig ist für Ultras, sich die nötigen Karten für Auswärtsspiele zu sichern. Um am Ende nicht leer auszugehen, stehen Verein und Fangruppen in Kontakt miteinander.

 

Spiele in Bremen oder Wolfsburg sind schon eine etwas größere Hürde. Die Reise mit dem Bus als Gruppe zu den Spielen ist in diesem Zusammenhang nicht ungewöhnlich. Wirklich schwierig wird die Organisation, wenn es zu den Spielen in der Champions League geht. Gegner wie:

 

  • Real Madrid
  • Juventus Turin
  • Monaco oder
  • Benfica Lissabon

 

sind zwar echte Highlights, die Reise zu den Spielen ist jedoch alles andere als ein Kinderspiel. Gerade wenn es auf die Iberische Halbinsel, nach Großbritannien oder Richtung Polen und Ukraine geht, wird aus der Unterstützung für den Fanklub schnell ein Kurzurlaub.

 

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Hierfür muss nicht nur das nötige Kleingeld da sein. Der zeitliche Aspekt ist eine nicht minder große Herausforderung – im Hinblick auf Familie und Arbeitgeber. Ultras sind – wenn es um die Reiseplanungen geht – selten allein. Der Club Nr. 12 ist eine der Anlaufpunkte, wenn es ums Organisatorische geht.

 

Echte Ultras sind mit dabei: Das Trainingslager planen

 

Beim Thema Fanunterstützung für den FC Bayern hört es für Ultras nicht bei den Spielen auf. Wer dem Verein und der Mannschaft seine volle Unterstützung zeigen will – und was der FCB bei einem Ultra für eine besondere Stellung hat – ist auch bei dem Trainingslager mit dabei. Mit dem Trainingslager 2018 in Rottach-Egern am Tegernsee ist der Klub dieses Jahr für alle Ultras und Fans quasi vor der Haustür unterwegs.

 

In vergangenen Jahren sah die Situation durchaus anders aus, die Bayern waren auch schon im katarischen Doha. Wer solche Trips in seinen „Reisekalender“ einplanen will, muss die eine oder andere Hürde im Beruf meistern. Nicht jeder Chef ist begeistert, wenn passionierte Fans mit Leidenschaft und Herzblut ihrem Klub hinterherreisen. Ganz zu schweigen von der Familie, die in solchen Situationen hintenanstehen soll. Alles – also Privatleben, Beruf und die Liebe zum FC Bayern München – unter einen Hut zu bekommen, ist in jedem Fall eine Herausforderung.

 

Unterwegs in der Gruppe

 

Bisher ging es nur um Heim- oder Auswärtsspiele und die Trainingslager. Ultras sind heute in Gruppen organisiert, in denen einzelne Mitglieder sich beweisen müssen. Damit wollen die Verantwortlichen sehen, dass es nicht einfach nur um Herzblut für den Verein geht. Ultras erwarten, dass sich Mitglieder auch in die Gruppe selbst einbringen und dafür bereit sind Opfer zu bringen.

 

Die Vorbereitung von Choreografien für die Spiele oder das Anfertigen hierfür nötiger Fanartikel sind nur zwei Beispiele dafür, dass es für einen Bayern Ultra nicht damit getan ist, einfach jedes Wochenende zu den Spielen ins Stadion zu gehen.

 

Finanzielle Herausforderungen für Ultras des FC Bayern

 

Ultras sind eingefleischte Fans des FCB. Diese Aussage stimmt auf den ersten Blick. Ultras sehen sich allerdings in einer anderen Position. Für sie geht es in erster Linie um den Verein, aber auch um den Sport und die Fankultur.

 

Beide Komponenten führen regelmäßig zu einer Gegenposition zu einer immer stärker werdenden Monetarisierung des Fußballs. Ultras kritisieren Verbote von Spruchbändern oder die in ihren Augen unnötige Überhöhung des Gewaltpotenzials und sehen hierin Angriffe auf ihre Autonomie. Ultras lehnen aus diesem Grund auch klassisches Sponsoring – wie es vielleicht für andere Fanklubs in Frage kommt ab.

 

Aus diesem Grund stehen Ultras vor einer weiteren großen Herausforderung: Wie ihre Liebe zum FCB bezahlt wird. Beispiel Jahreskarte: In der günstigen Kategorie kostet das Ticket für die Allianz Arena 140 Euro. Dabei handelt es sich um einfache Stehplätze (Kategorie 5). Eintrittstickets für die Arena in der Kategorie 4 bis 1 kosten zwischen 340 Euro bis 750 Euro für einen Erwachsenen. Nicht eingerechnet ist hier natürlich die Verpflegung in Form von Snacks und Getränken.

 

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Was die finanziellen Belastungen noch einmal deutlich in die Höhe treibt, sind die Reisekosten. Wer jedes Auswärtsspiel in der Bundesliga verfolgen und bei den Pokalspielen dabei sein will, gibt im Jahr – in Form von Hotelrechnungen, Zugtickets oder Sprit – schnell einen vierstelligen Betrag aus. Und die Trips quer durch Europa zur Champions League oder Freundschaftsspielen und zu den Trainingslagern sind hier nicht mit eingepreist. Besonders solche Reisen zur Unterstützung des Vereins treiben die Kosten schnell nach oben.

 

Fanartikel: Es geht nicht ohne

 

Der FC Bayern München trägt die Vereinsfarben Rot-Weiß. Und diese dominieren natürlich auch den Look der Ultras. Fans, die für ihren Verein brennen, tragen auch dessen Farben – in Form von:

 

  • Schals
  • Caps
  • Fahnen
  • Hoodies
  • Shirts

 

Dabei wird oft nicht das Merchandise aus dem offiziellen Fanshop getragen. Ultras kreieren ihre eigenen „Labels“ und bieten diese – heute im Regelfall über einen Onlineshop – an. Fangruppen des FC Bayern München sind hier keine Ausnahme.

 

Der Verkauf hat einen Hintergrund: Ultragruppierungen nehmen auf diese Weise Geld ein, um ihre Aktionen planen zu können. Um dem FCB und den Spielern die Unterstützung zeigen zu können und Spruchbänder oder Fahnen herzustellen, braucht es Zeit – und das nötige Kleingeld – um Material zu beschaffen. Alles, was Ultras für die Choreographien brauchen, kostet schließlich Geld.

 

 

Heißt: Ein Ultra der Bayern sein heißt nich t nur Zeit zu opfern, sondern sich die Fanliebe auch finanziell etwas kosten zu lassen. In einigen Fällen ist der Klub der alles bestimmende Faktor – und wird auch noch auf ganz andere Weise nach außen getragen. Oft treten die Fans dann eher im Alltag etwas kürzer um sich das teure Hobby leisten zu können. Von einfachen Energiespartipps wie dem bewussteren Verbrauchen über den Einkauf beim Discounter bis hin zur Nutzung von Sharing-Angeboten existieren zahlreiche Möglichkeiten, die persönlichen Kosten niedrig zu halten. Ob im Haushalt, den täglichen Konsumausgaben oder auch regelmäßigen Kosten für Versicherungen – alles wird der Fanliebe untergeordnet. Und die Fahrgemeinschaften mit anderen Ultras dienen nicht nur dazu, den Geldbeutel zu schonen, sondern sorgen bereits bei der Anreise zum Spiel für Stimmung.

 

Ultra extrem: Haus und Auto in den Vereinsfarben

 

Verrückt – so kann der eine oder andere Fan oder Ultra des FCB vielleicht beschrieben werden. Ins Stadion gehen und jedes Spiel der Bayern anschauen, ist noch nachvollziehbar. Die Couch im Wohnzimmer und die Wände mit Fahnen und Tüchern des FC Bayern München dekorieren, erfordert schon viel Verständnis vom Partner. Wenn es dann aber so weit geht, dass auch noch das Auto oder vielleicht sogar das Haus die Vereinsfarben tragen, ist für viele sicher eine Schmerzgrenze erreicht.

 

Auf diese Art die Verbundenheit zum FCB zeigen ist ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Im Gegenteil: Wer sich die Mühe macht, findet im Netz recht schnell entsprechende Hinweise darauf, das:

 

  • Fahnen am Haus
  • Autos in Bayern-Farben und mit Vereinswappen
  • Tattoos

 

durchaus als Möglichkeit wahrgenommen werden, sich für den Verein „in Szene“ zu setzen. Gerade eine individuelle Lackierung ist allerdings nicht ganz billig. Die Entscheidung sollte in jedem Fall gut überlegt sein. Auch vor dem Hintergrund, dass ein FCB-Auto nicht überall in Deutschland nur wohlwollende Blicke auf sich zieht.

 

Fazit: Bayern-Ultras müssen einige Herausforderungen stemmen

 

Der FC Bayern ist nicht ohne Grund einer der besten deutschen Bundesligisten. In den letzten Jahren hat der Verein die Tabelle dominiert. Für dessen Fans gab es in der Vergangenheit somit also stets viel zu feiern. Eingefleischte Fans bringen ihre Verbundenheit mit dem Verein zu Heim- und Auswärtsspielen auf besondere Weise zum Ausdruck. Ultras organisieren regelmäßig besondere Choreographien oder üben Hymnen auf ihren Verein ein. Wer dazugehören will, muss zeigen, dass er es auch wirklich ernst meint.

 

Ultras leben in erster Linie für den FCB und sind bereit, für ihren Klub auch entsprechende Opfer zu bringen. Dies bedeutet, sich für den FC Bayern München Zeit zu nehmen. Ultras investieren aber auch Geld in ihre Verbundenheit zu den Bayern – was niemand, der sich für die Ultragruppen interessiert, unterschätzen sollte. Ein solches Leben ist nicht immer einfach, aber als Fan des FC Bayern München gibt es wenigstens häufig Gründe zum Jubeln.