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Das lesen die bayerischen Promis im Sommerurlaub

Sie greifen zu Krimis, Klassikern oder Liebesgeschichten. Was Bayerns Prominente wie Horst Seehofer, Heinrich Bedford-Strohm oder Gloria von Thurn und Taxis im Sommerurlaub lesen.

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm liest gerne Krimis, Gloria von Thurn und Taxis lieber Geistliches. Horst Seehofer informiert sich über die Fähigkeiten der Bäume. In den Sommerferien greifen auch die bayerische Promis öfter mal zum Buch. Was sie lesen wollen? Lest selbst.

 

 

Christine Neubauer (Schauspielerin)

 

Ein ganz neues Leben» von Jojo Moyes. «Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Teil „Ein ganzes halbes Jahr“ gefunden und verschlungen habe – für mich eine der bewegendsten Liebesgeschichten, die ich gelesen habe – muss ich wissen, wie diese unglaubliche Geschichte weitergeht!

 

 

Ilse Aigner (CSU, Wirtschaftsministerin)

 

Man muss das Kind im Dorf lassen: Meine furchtbar schöne Jugend auf dem Land» von Monika Gruber – bereits zum zweiten Mal.

 

 

Alfons Schuhbeck (Koch)

 

«Die Genies der Lüfte» von Jennifer Ackerman. «Mir sprang in einer Flughafenbuchhandlung der Titel ins Auge. Ich dachte an den Erfinder des Hubschraubers und andere Pioniere und las die Unterzeile: Die erstaunlichen Talente der Vögel. Nun will ich wissen, wie Zugvögel stundenlang im Schlaf fliegen können oder wie Spatzen in einem Kaufhaus über den Bewegungssensor eine Tür aufkriegen.

 

 

Friedrich Ani (Schriftsteller)

 

«Der Gärtner war’s nicht» (Tatjana Kruse): «Ein Buch, das garantiert Sonne ins Zimmer zaubert, auch, wenn es draußen mal regnen sollte.» Außerdem: «Brandneue Klassiker» (Kate Tempest): «Eine junge, faszinierende Dichterin aus England, deren Gedichte pure Musik sind.» Und: «Illegal» (Max Annas): «Seine beiden vorigen Krimis „Die Mauer“ und „Die Farm“ waren toll.

 

 

Horst Seehofer (CSU, Ministerpräsident)

 

«Der letzte Granatapfel» (Bachtyar Ali). Roman über die Entwicklung des kurdischen Freiheitskampfs im Nordirak in den 1980er und 90er Jahren. Sowie: «Das geheime Leben der Bäume» (Peter Wohlleben): Ein Förster, der von den Fähigkeiten der Bäume erzählt – und von ihren Gefühlen.

 

Heinrich Bedford-Strohm (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche)

 

«Sturm in den Himmel. Die Liebe des jungen Luther» (Asta Scheib), «Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen» (Yuval Noah Harari), sowie einige andere historische und belletristische Bücher zur Reformation – und ein paar Krimis.

 

 

Gloria von Thurn und Taxis (Unternehmerin)

 

«Geradeaus quergedacht» (Wilhelm Imkamp). Prälat Wilhelm Imkamp erörtert darin Fragen zu den Themenfeldern Glaube, Kirche und Gesellschaft.

 

 

Lisa Fitz (Kabarettistin)

 

«Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren» (Daniele Ganser). «Ist zwar keine Summer Sunny Beach Lektüre – aber bevor wir uns die Köpfe ständig mit Beschwichtigungsberichten und Desinformation vollmüllen lassen, greife ich lieber zu diesem relativ jungen und seriösen Schweizer Historiker, der seine Informationen nur aus belegten Quellen akzeptiert. Und spannend wie ein Krimiautor schreibt.

 

Udo Wachtveitl (Schauspieler)

 

«Lotte in Weimar» (Thomas Mann). Roman über Charlotte Buff, eine Jugendliebe von Goethe. Sie war die Inspiration für die weibliche Hauptrolle in Goethes «Die Leiden des jungen Werther». Jahrzehnte nach dem Kennenlernen reiste Buff nach Weimar – doch von der einst brennenden Verehrung, die Goethe für sie hatte, ist dann nichts mehr zu spüren.

 

 

Ludwig Spaenle (CSU, Bildungs- und Wissenschaftsminister)

 

«Erfolg. Drei Jahre Geschichte einer Provinz» (Lion Feuchtwanger) sowie eine Geschichte Jerusalems. Feuchtwangers 1930 erschienener Roman ist ein Sittengemälde der bayerischen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert, das an vielen realen Personen orientiert ist.

 

dpa