Demo in München gegen Freihandelsabkommen geplant

Für viele ist das Freihandelsabkommen ein Dorn im Auge. Am Samstag findet ein Protestzug in München statt, bei dem bisher rund 3000 Teilnehmer erwartet werden.

 

München – Mit einem Protestzug unter dem Motto „Bürgerrecht statt Konzerndiktatur“ will an diesem Samstag ein Bündnis aus Organisationen und Parteien in München gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) auf die Straße gehen.

 

Die Demo startet um 13.30 Uhr mit einer Kundgebung am Stachus, im Anschluss ist ein Zug über das Sendlinger Tor bis zum Odeonsplatz geplant. Auch gegen andere Abkommen, die angeblich einen „Freibrief für Konzerne“ darstellten, wolle man demonstrieren, sagte Mit-Organisator Christian Hierneis vom Bund Naturschutz. Die Polizei rechnet mit etwa 3000 Teilnehmern. (dpa/lby)

 

Auszug aus dem Ablaufplan:

 

  • 13:30 Auftaktkundgebung am Karlsplatz (Stachus)
  • 14:30 Demonstrationszug über Sendlinger Tor zum Odeonsplatz
  • 15:30 Kundgebung am Odeonsplatz

 

Rednerinnen und Redner:

 

Karlsplatz:

  • Gerd Hoffmann (Mehr Demokratie)
  • Josef Schmid (Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, AbL)
  • Maria Noichl (SPD)
  • Prof. Dr. Hubert Weiger (BUND Naturschutz in Bayern, BUND)

Zwischenstation Sendlinger Tor:

 

  • Nicole Britz (Piraten)
  • Pfarrer Charles Manché (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, KAB)

Odeonsplatz:

  • Klaus Ernst (Die LINKE)
  • Roland Groß (ver.di)
  • Ludwig Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andrea Behm (attac)
  • Gabriela Schimmer-Göresz (ÖDP)

 

Der Demonstrationszug wird begleitet von der Münchner Ruhestörung, am Karlsplatz Musik von der Ruaßkuchlmusi und am Odeonsplatz gibt es Musik von Jamaram, BlueKilla, Sauglocknläutn, Express-Brass-Band, Diatoniks.