Häuser und Wohnungen in München, © Gerade in München muss man bei der Wohnungssuche besonders geschickt sein

Den Makler überzeugen – wie Sie Ihre Chancen auf Ihre Traumwohnung verbessern

München ist eine wunderschöne Stadt mit einer sehr guten Wirtschaftsstruktur. Da wundert es nicht, dass viele Menschen aus der gesamten Bundesrepublik in die bayerische Landeshauptstadt ziehen, um hier einen gut bezahlten Job anzunehmen. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent ist es ein Leichtes, hier eine attraktive Arbeitsstelle zu finden.

 

Mit der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts München steigt der Bedarf an Wohnraum. Doch wie setzen sich Wohnungssuchende in Massen-Wohnungsbesichtigungen gegen andere Interessenten durch? Was beeindruckt Makler wirklich?

 

Das richtige Outfit für einen optimalen ersten Eindruck

 

Schon der erste Eindruck entscheidet mit darüber, ob man bei einem Makler in die engere Wahl fällt oder nicht. Grundsätzlich ist es sinnvoll, nicht zu lässig zu erscheinen. Männer sind mit einer gepflegten Jeans, Hemd und Sakko auf der sicheren Seite. Damen sollten nicht zu viel Makeup auflegen und ein klassisches Outfit mit einer Bluse oder einem Blazer wählen. Zu einem guten ersten Eindruck trägt auch ein fester, sicherer Händedruck bei. Wer diesen verbessern möchte, findet hier wichtige Informationen.

 

Bestens vorbereitet sein

 

Vermieter wünschen sich ruhige, zuverlässige Mieter, die keinen Ärger machen, mit den Nachbarn in friedlicher Koexistenz leben und ihre Miete pünktlich zahlen. Deshalb ist es wichtig, beim Besichtigungstermin glaubhaft zu vermitteln, dass man in geregelten Verhältnissen lebt und einen Sinn für Ordnung hat.

 

Wer mit allen wichtigen Unterlagen in der Aktentasche zum Besichtigungstermin erscheint, hinterlässt mit Sicherheit einen guten Eindruck. Dazu zählen Einkommensnachweis, Selbstauskunft und eine Kopie des Personalausweises. Es lohnt sich darüber hinaus, einen Ausdruck des Grundrisses und des Exposés dabeizuhaben, um dem Makler das Gefühl zu vermitteln, sich ernsthaft für diese Wohnung zu interessieren.

 

Immobilienvermittler merken schnell, wenn Interessenten nicht die Wahrheit sagen, wenn es um Fragen nach der beruflichen und finanziellen Situation geht. Deshalb ist es besser, bei der Wahrheit zu bleiben und sich von Nachfragen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

 

Mit den richtigen Fragen überzeugen

 

Makler schätzen es, wenn die Interessenten mit sinnvollen Fragen ihr Interesse an der Immobilie signalisieren. Wer beispielsweise fragt, ob die Nachbarn ruhig sind und wie die Sozialstruktur aussieht, beweist, dass er eine angenehme, störungsfreie Atmosphäre schätzt und nicht vorhat, an jedem Wochenende wilde Partys zu veranstalten.

 

Zudem kommen Interessenten gut an, die sich während der Besichtigung danach erkundigen, ob das Treppenhaus regelmäßig von einer Reinigungsfirma gereinigt wird oder ob dies die Hausbewohner nach einem festgelegten Plan selbst übernehmen. Dieses Interesse belegt einen Sinn für Ordnung und Sauberkeit und den Willen, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen.

 

Was gar nicht geht

 

Natürlich gibt es bei einer Wohnungsbesichtigung Fettnäpfchen, in die man auf keinen Fall treten sollte. So ist es absolut tabu, mit dem Makler über den Mietpreis oder die Kaution zu verhandeln. Zu lockere Plaudereien sollten Mietinteressenten ebenso vermeiden wie zum Beispiel die Ankündigung, auf eigene Faust Umbaumaßnahmen vornehmen zu wollen.