Der Frühling hält Einzug in Bayern

Der heutige Donnerstag,  war der bislang wärmste Tag des Jahres. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch für Allergiker, denn die Pollenbelastung nimmt mit den hohen Temperaturen wieder zu.

 

Sommerliche Temperaturen haben heute in weiten Teilen Bayerns für gute Laune gesorgt. Vor allem im Süden des Freistaats stieg das Thermometer problemlos über die 20-Grad-Grenze, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in München mitteilte. Spitzenreiter war die Wetterstation in Wielenbach (Landkreis Weilheim-Schongau), wo am Nachmittag 24 Grad Celsius gemessen wurden. Ähnlich warm war es in Rosenheim. Auch in München konnten sich die Bewohner über sonnige 22 Grad freuen, in Nürnberg wurde es immerhin 18 Grad warm. Nördlich des Mains hingegen war die Sonne oft von Wolken verdeckt, teilweise waren die Temperaturen sogar nur einstellig.
 
Auf dem Hohenpeißenberg im besonders warmen Landkreis Weilheim-Schongau, wurde sogar ein Rekord erreicht: Am Mittag wurde dort mit 23,6 Grad, die höchste Temperatur in einem März seit 1879 gemessen. «Möglich gemacht hat diesen hohen Wert eine hochreichende warme südliche Luftströmung, die mit Föhneinfluss noch verstärkt wurde», erläuterte die dortige Wetterwarte. Dass keine generellen Wärmerekorde erreicht wurden, lag am Saharastaub, der am Donnerstag in größeren Mengen in den Süden Deutschlands transportiert wurde. «Dieser dämpft zum einen etwas die Sonneneinstrahlung, zum anderen begünstigt dieser die Bildung von hohen und mittelhohen Wolken», erläuterte der DWD.
 
Die warmen Temperaturen bringen jedoch auch einen Wermutstropfen für Allergiker mit sich: Der Pollenflug nimmt zu. Vor allem die bei Betroffenen besonders unbeliebten Birkenpollen dürften sich in den kommenden Tagen aufgrund der milden Temperaturen vermehrt verbreiten, teilte das Zentrum für Medizinisch-Meteorologische Forschung des DWD in Freiburg am Donnerstag mit. Außerdem könne man in nächster Zeit vermehrt Eschenpollen beobachten. Besonders betroffen seien zunächst die warmen südlichen Gefilde, bevor mit leichter Verzögerung auch nördlich der Donau die Blüte beginnt. In der abklingenden Phase befänden sich mittlerweile Hasel und Erle.
 
mm/dpa

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