Die Isar leidet unter dem Party-Sommer

Die Isar ist verkatert. Das viele Feiern im Sommer 2013 ist ihr gar nicht gut bekommen, und anderen Flüssen in Bayern geht es ebenso: Der Lech in Augsburg, die Regnitz in Bamberg, und die drei Kollegen aus Regensburg haben ebenfalls eine harte Zeit hinter sich. Horden feierwütiger Menschen mit samt ihrem Müll ist sie einfach nicht gewachsen.

Von ihnen allen hat es die Isar wohl am schlimmsten erwischt, ist sie doch mittlerweile ein Hotspot der Outdoor-Feierei. Lokalmedien sprechen schon von einem «Ballermann am Isarstrand». Hunderte, tausende Münchner verbrachten dort die lauen Sommernächte mit Bier, Grillfleisch und Partyspielen – zum Unmut einiger Anwohner und zur Sorge von Umweltschützern, die um den Lebensraum von Biber, Eisvogel und Wasseramsel fürchten. Im vergangenen Jahr fielen an der Isar in München rund 100 Tonnen Müll an, für dieses Jahr hat das Bauamt der Stadt nach eigenen Angaben noch keine Zahlen.

 

mt / dpa