Zwei Bundespolizeibeamte in Zug, © Symbolbild

Die Polizei warnt: Diebstahl-Serie in Regional- und Fernzügen

In den letzten Wochen ist es vermehrt zu Diebstählen in Regional- und Fernzügen von und nach München gekommen. Die Polizei informiert über die Fälle und warnt vor Unachtsamkeit.

 

Mindestens ein halbes Dutzend an Fällen hatte die Polizei in den letzten Wochen zu vermelden. Darunter eine 20-Jährige Touristin, die während der Fahrt von Amsterdam nach München geschlafen hatte und nicht merkte, dass ihre Handtasche samt Smartphone, Bargeld, Kreditkarte und Tickets für die Weiterfahrt entwendet wurde.

 

In den letzten Monaten hatte sich ein ähnlicher Fall ereignet, als Diebesbanden schlafenden Fahrgästen sogar die Hosentaschen aufgeschlitzt wurden, um Wertgegenstände leichter entnehmen zu können.

 

Aktuell scheinen die Täter auch Ablenkungsmanöver zu nutzen, wie im Fall eines 58-Jährigen aus Leverkusen, dessen Rucksack und Reisetasche über seinem Sitzplatz entwendet wurden, als einem unbekannten Mann diverse Gegenstände auf den Boden fielen und die hilfsbereiten Fahrgäste diese für ihn aufhoben.

 

Zudem wurde einer 54-Jährigen Touristin ihre Tasche gestohlen, als sie auf der Suche nach ihrem reservierten Platz ihren Mantel und Tasche auf einem Sitzplatz ablegte, um ihre zwei Reisekoffer nachzuholen.

 

Daher warnt die Polizei eindringlich Reisende vor Diebstählen bei Gedränge, Unachtsamkeit und beim Verstauen des Gepäcks. Jacken, Taschen, Gepäck und Wertsachen sollten in Sichtweite verstaut und bspw. bei Toiletten-Besuchen immer mitgenommen werden. Großes Gepäck sollte bei Abwesenheit von vertrauenswürdigen Fahrgästen beaufsichtigt werden.