Aussicht vom Berg bei einer Wanderung in Oberbayern

Die schönsten Wandertouren rund um München

Das Wandern ist des Müllers Lust, aber eben auch des Münchners. Deshalb präsentieren wir Ihnen heute die schönsten Wander- und Klettertouren rund um München. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen – es ist für jeden was dabei. 

 

 

Großer Traithen

 

Um auf den Großen Traithen zu gelangen, gibt es zahlreiche schöne Touren. Eine davon startet am Gasthaus Rosengasse am Sudelfeld. Auf 1100 Meter Höhe beginnen Sie die Tour. Ausgeschildert ist der Weg nach oben durch mehrere Schilderbäume, wodurch auch ungeübte Wanderer an ihr Ziel geführt werden. Für den gesamten Aufstieg braucht man etwa zwei Stunden, wobei circa 750 Höhenmeter überwunden werden.

 

Tutzing – Deixlfurter See – Ilkahöhe

 

Am Westufer des Starnberger Sees befindet sich die Ilkahöhe. Von dort aus hat man einen malerischen Ausblick über den See bis zu den Alpen. Von Tutzing aus ist man in weniger als einer Stunde auf der Höhe angelangt. Daher lohnt es sich, vorher auch noch den Deixlfurter See zu besuchen, um die Wanderung etwas zu verlängern. Die Tour ist zudem wenig anspruchsvoll und man braucht für die 10 Km. lange Strecke etwa zweieinhalb Stunden.

 

Hochries

 

Sicht vom Hochries bis nach München, © Bei klarer Sicht hat man auf dem Hochries einen wunderschönen Blick

Das Hochriesgebiet gilt als ein wunderschönes Wanderparadies. In dem Hochriesgebiet führen mehrere gut ausgebaute Wanderwege auf nahezu alle Gipfel. Die markierten Wege starten von den Tälern aus. Von der bewirtschafteten Hochrieshütte hat man einen schönen Rundumblick über die umliegenden Berge und Täler. Aber auch für abenteuerlustige Personen finden sich jede Menge kleinere Steige. Sie sind kaum bekannt und man hat das Gefühl als erster Entdecker hierher zu marschieren. Jedoch ist zu bedenken, dass Teilabschnitte dieser Wanderwege an schmalen und steilen Bergwegen entlang führen. Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk sind hier von Vorteil.

 

Jochberg

 

 

Eine schönere Aussicht als auf dem Jochberg gibt es wohl kaum. Denn der Jochberg liegt genau zwischen zwei Seen, dem Kochel- und Walchensee. Der Aufstieg gilt als einfach und familienfreundlich und wenn man erstmal oben angekommen ist, lohnt sich die Wanderung allemal. Genau wegen dieser Aussicht auf die Umgebung, ist der Jochberg auch einer der beliebtesten Bergwanderungen im Münchner Umkreis.

 

Sulzkogel

 

Sulzkogel in Österreich ein Wanderziel, © Der Sulzkogel mit Aussicht auf den Speicher Finstertal

 

Der Sulzkogel ist mehr als 3.000 Meter hoch und liegt in den Stubaier Alpen. Geübte Wanderer können sich hier auch einmal im Hochgebirge üben. Die Hochgebirgswanderung auf dem Sulzkogel ist ein äußerst beliebtes Wanderziel. Auf dem Sulzkogel führen gute, markierte Wege auf den Dreitausender. Manchmal über steinige Blöcke oder Schotter, ist der Sulzkogel kein sehr schwieriger, aber ein schöner, abwechslungsreicher Wanderweg. Obwohl der Sulzkogel von München etwas weiter entfernt ist (Österreich), ist der Ausflug es auf jeden Fall wert.

 

Schliersbergalm

 

Welcher Münchner Schüler kennt diese Alm nicht? Sie zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen an Wandertagen. Das liegt neben der guten Erreichbarkeit mit der BOB, auch an dem relativ einfachen Marsch vom Schliersee auf die Alm. Oben angekommen wartet neben dem Biergarten auch eine Sommerrodelbahn, die gerade für Kinder eine tolle Angelegenheit ist. Vom Bahnhof zur Alm dauert die Wanderung etwa eine Stunde, wobei aber circa 300 Höhenmeter überwunden werden müssen.

 

Kloster Andechs

 

Für echte Wanderer ist die Route von Herrsching zum Kloster wohl nicht mehr als ein längerer Sonntagsausflug. Doch auch für sie wartet am Ende die Wallfahrtsstätte mit ihrem herrlichen Bier und Biergarten. Gerade für Anfänger eine ideale Route, um Kondition aufzubauen und gleichzeitig noch die Wonnen des Lebens zu genießen.

 

Teufelstättkopf

 

 

Der Teufelstättkopf ist fast 1.800 Meter hoch. Er liegt in der Nähe von Unterammergau und gilt als schönes Wanderziel. Wenn man nach einer schönen, zweistündigen Bergwanderung das August-Schuster-Haus erreicht hat, braucht es nur noch gut eine halbe Stunde bis zum Gipfel. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich, da man die den letzten paar Meter hochkraxeln muss. Ein Drahtseil hilft die letzten paar Meter bis zur Gipfelspitze. Man kann den Berg aus fast allen Richtungen besteigen, ob von Oberammergau, Unterammergau oder dem Schloss Linderhof aus, welches einen Besuch mehr als Wert ist.

 

Klettergarten Buchenhain

 

Wer gerne Klettern möchte, aber keine Zeit hat in die Berge zu fahren und auch nicht in einer Halle kraxeln möchte, der ist im Klettergarten Buchenhain genau richtig. 250 Meter Quergangskletterei gibt es hier, wobei eine Kletterhöhe von fünf Metern erreicht werden kann. Eine willkommene Abwechslung für Boulder-Freunde.

 

Wendelstein

 

Panorama Aussicht vom Wendelstein aus., © Wer will bei so einer Aussicht nicht Wandern gehen?

 

Um zum Wendelstein zu gelangen, oder von dort herabzusteigen, bieten sich einige interessante Möglichkeiten. Wenn man es dann endlich zur Bergstation geschafft hat, auf der Zahnradbahn und Seilbahn zusammentreffen, sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel. Selbst ungeübte Wanderer können dies in etwa 20 Minuten schaffen und von dort aus einen herrlichen Panoramablick genießen. Auch das Gipfelkreuz und die Wendelinkapelle, sowie die Universitäts-Sternwarte finden Sie dort oben.

 

Heimgarten und Herzogstand

 

Ein Voralpen-Klassiker wartet auf die Freunde des Wanderns – vom Walchensee, zum Heimgarten und auf den Herzogstand. Aber Vorsicht! Die Wanderung ist kein Zuckerschlecken und sollte nur von geübten Wanderern absolviert werden. Zwischen fünf und sechs Stunden brauchen selbst trainierte Wanderlustige. Dabei müssen sie ungefähr 1.200 Höhenmeter überwinden, bis sie am Ziel angekommen sind.

 

Spitzingsee

 

Auch um zum Spitzingsee zu gelangen, gibt es natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Besonders schön ist aber der Bockerlbahnweg. Hier erlebt man 12 km lang wunderschöne Natur und eine abwechslungsreiche Landschaft. Anfänger sollten aber erst einmal trainieren, bevor sie sich auf diese Wanderung begeben. Dabei ist nicht die Länge von etwa dreieinhalb Stunden die Schwierigkeit, sondern das Profil und die technischen Raffinessen.

 

Wallberg

 

Vom Wallberg hat man eine wunderbare Aussicht, © Vom Wallberg hat man eine wunderbare Aussicht.

 

Am Südende des Tegernsees befindet sich der Wallberg. Sowohl im Sommer als auch im Winter mangelt es hier nicht an Wanderliebhabern. Hauptgrund dafür ist die Gondelbahn, die einem binnen 13 Minuten von Rottach-Egern zur Bergstation bringt. Schon dadurch befindet man sich in 1620 Metern Höhe. Zum schönen Wallbergkircherl braucht man nur ein paar Minuten. Zum Gipfel des Wallbergs muss man dann noch etwa eine halbe Stunde marschieren. Diejenigen, denen die Tour zu kurz ist, können sich anschließend noch auf den Weg zum Risserkogel machen. Bis dahin dauert es dann aber noch mindestens fünf Stunden.

 

Hirschberg

 

Am Tegernsee befindet sich der Hirschberg – einer der typischen Münchner Hausberge. Auf eine mittelschwere Wanderung können sich die Bergliebhaber freuen, die optisch einiges zu bieten hat. Tegernsee, Guffert, Blauberge, Roß- und Buchstein, Zugspitze oder Karwendel können von seinem Gipfel aus bewundert werden. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, die 900 Höhenmeter in Angriff zu nehmen.

 

Ettaler Manndl

 

Für Kletterer gibt es rund um München auch einige Möglichkeiten. Gerade das Ettaler Manndl ist einen Besuch wert, obwohl es zu den einfacheren Klettersteigen gehört. Die Wanderung bis zum Gipfelaufbau ist relativ einfach. Dort angelangt, muss man allerdings seine Kletterausrüstung parat haben, um zum Gipfelkreuz zu gelangen.