Einsatz der Feuerwehr in der Arabellastraße, © Foto: Berufsfeuerwehr München

Dunkle Rauchschwaden über Bogenhausen

Ein Gebäudekomplex in Bogenhausen stand Dienstagmorgen in Flammen. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig – die Feuerwehr konnte den Brand jedoch unter Kontrolle bekommen.

 

Ein Kranfahrer alarmierte heute morgen die Feuerwehr München zu einer Rauchentwicklung aus der Hochhausbaustelle.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren deutliche Rauchfahnen auf Höhe des 15. Stockwerkes zu erkennen.
Eine Dehnfuge zwischen dem außenliegenden Treppenhaus und dem Gebäudekomplex war in Brand geraten.

 

Ursächlich hierfür waren gestrige Demontagearbeiten an der Außenfassade. Der Schwelbrand konnte sich im Laufe der Nacht vom 13. bis hin zum 16. Obergeschoss ausbreiten. Da sich sowohl die Löschmaßnahmen, als auch die Zugänglichkeiten als sehr schwierig erwiesen, wurde in den ersten Aufbaumaßnahmen eine große Anzahl an Einsatzkräften benötigt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Einsatzstelle.

 

Mehrere Trupps kontrollierten mit Wärmebildkameras die Hauswände in den betroffenen Stockwerke auf Erwärmung. Anschließend wurden in die so festgestellten, warmen Bereiche, mehrere Löcher gebohrt und mit speziellen Löschlanzen Wasser in die Dehnfuge eingebracht. Nach Beendigung der ersten Löschmaßnahmen brach die Baufirma weitere Sichtungsöffnungen aus den Wänden. Da bei solchen Brandereignissen ein erneutes glimmen einzelner Glutnester nicht ausgeschlossen werden kann, müssen noch den ganzen Tag Kontrollen durch die Feuerwehr durchgeführt werden.

 

rg / feuerwehr