Einbruch, © Symbolbild

Effektiver Einbruchschutz – So ist er zu erreichen

Angesichts konstant hoher Einbruchszahlen widmen sich viele Bürgerinnen und Bürger gezielt dem Einbruchschutz. Schließlich handelt es sich um eine Möglichkeit, selbst in die Verantwortung zu treten und die eigenen vier Wände besser zu schützen. Doch wie lässt sich das hohe Ziel günstig und effektiv in die Tat umsetzen? Wir haben einen Blick auf die wichtigsten Faktoren geworfen.

 

Die Schwachstellen erkennen

 

Inzwischen gibt es zahlreiche Ratgeber, wie die klassische Wohnung oder das typische Einfamilienhaus in Bayern abzusichern sind. Doch sehr häufig führen diese Schritte nicht zu den gewünschten Erfolgen. Die Ratgeber widmen sich nicht den individuellen Schwachstellen eines Hauses, sondern gehen das Thema aus einer allgemeinen Perspektive an. Die Gefahr ist groß, dass typische Schwachstellen vergessen werden, welche die vorherigen Schritte wieder zunichte machen und der gezielten Absicherung damit im Wege stehen.

Wer sich nicht darüber im Klaren ist, welche Achillesferse die eigene Wohnung haben könnte, kann in diesen Tagen auf kompetente Unterstützung setzen. Hier finden Sie einen Münchner Schlüsseldienst, dessen Experten sich die Situation gerne vor Ort anschauen und eine Beratung anbieten. Grundlegende Informationen sind auch bei der Polizei Beratung erhältlich. Dabei besteht wiederum die Gefahr der Verallgemeinerung.

 

Fenster und Türen des Erdgeschosses

 

Wie wichtig der Einbruchschutz in Deutschland inzwischen geworden ist, zeigt eine besondere Aktion. Der Bundesweite Tag des Einbruchschutzes bot die Gelegenheit, sich umfassend zum Thema zu informieren. Ein wichtiger Tipp der Beamten war dabei sehr kostengünstig umzusetzen. Eine bislang ungesicherte Wohnung sollte sich stets zunächst den leicht zugänglichen Fenstern und Türen im Erdgeschoss widmen. Diese lassen sich von den Tätern sehr leicht erreichen, wodurch sie zumeist das Ziel des Einbruchs sind.

Ein einfacher Schutz besteht nun aus einer zusätzlichen Verriegelung, wie sie an der Innenseite angebracht werden kann. Ein einzelnes Fenster lässt sich so schon für Kosten von rund 40 Euro absichern. Der Sperrriegel für eine große Tür ist im Handel schon ab 100 Euro zu haben. All diese Maßnahmen zielen nicht darauf ab, die Wohnung uneinnehmbar zu machen. Doch es verlängert sich die Zeitspanne, die von den Tätern aufgebracht werden muss, um sich den Weg in die Wohnung zu bahnen. Da sie sich darüber im Klaren sind, dass nun mit jeder Minute das Risiko ihrer Entdeckung steigt, entscheiden sich viele von ihnen für die Flucht.

Eine Alarmanlage wird von Experten nur noch in besonderen Fällen empfohlen. Dies liegt vor allem daran, dass das Verhältnis von Kosten und Nutzen ein anderes ist. Für hochwertige Systeme müssen mehrere tausend Euro bezahlt werden. Dennoch sind die Anlagen in der Regel nicht geeignet, um Bilder zu sammeln, die zur Ergreifung der Täter führen. Auch reicht der ausgelöste Alarm meist nicht aus, um die Täter noch vor Ort dingfest zu machen. Der Effekt beschränkt sich so in erster Linie auf die allgemeine Abschreckung. Denn erkennen die Täter eine Anlage, überlegen sie ihre Tat noch einmal und lassen unter Umständen davon ab.

 

Präventiv tätig werden

 

All diese Maßnahmen, die in München immer beliebter werden, konzentrieren sich in erster Linie auf die akute Behandlung des Problems. Dabei wird gerne außer Acht gelassen, dass auch präventive Schritte in die Wege geleitet werden können. Dies geschieht zum Beispiel durch die Installation einer automatischen Steuerung des Lichts. Diese bietet die Möglichkeit, auch in einer Phase der eigenen Abwesenheit die Beleuchtung in einem natürlichen Rhythmus zu regeln. Auf diese Art ist es möglich, das Objekt bewohnt erscheinen zu lassen. Dadurch sinkt die Attraktivität aus der Sicht der Einbrecher deutlich und es ist gut möglich, dass sich diese gegen den Einstieg entscheiden.

Darüber hinaus zählt die äußerliche Pflege des Hauses in Phasen der Abwesenheit zu einem guten Schutz vor Einbrüche. Wer zum Beispiel die Nachbarn darum bittet, sich um das Gießen der Blumen und das Leeren des Briefkastens zu kümmern, der kann den eigenen Urlaub in fernen Ländern für einige Zeit unter den Tisch kehren. Erfahrene Einbrecher achten sehr genau auf diese Signale, um das Risiko ihrer Tat zu reduzieren. Dass sich der Einbruchschutz am Ende lohnt, wird aus einer weiteren Perspektive deutlich. Im Schnitt entsteht bei einer Tat ein Sachschaden von mehr als 3.000 Euro. Doch dies ist nicht die einzige Folge. Besonders schwer wiegen meist die psychologischen Schäden, die langfristig mit dem Einbruch verbunden sein können.