Vielfältige interne Abläufe, © Bildquelle: SFIO CRACHO – 478732903 / Shutterstock.com

Entwicklung der Startup-Szene in München

Die Landeshauptstadt Bayerns wird oft mit eher konservativen, traditionellen Konzernen wie Allianz, Siemens oder BMW verbunden. Doch München hat noch mehr zu bieten. Nicht umsonst ist sie eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Deutschlands und gilt als wirtschaftlicher Motor der Bundesrepublik.

 

Denn in keiner anderen Stadt sind so viele Dax-Konzerne vertreten, wie in München. Zudem sind hier zahlreiche Hightech-Unternehmen beheimatet. Auch die Startup-Szene der bayerischen Landeshauptstadt ist nicht zu unterschätzen. Doch wie hat sich diese in den letzten Jahren entwickelt und wie ist der aktuelle Stand? Welche Prognosen lassen sich für die Zukunft aufstellen? Warum ist München für Startups so attraktiv und welche Branchen sind in der bayerischen Metropole hauptsächlich vertreten?

 

 

Die bayerische Landeshauptstadt ist vorne mit dabei

Mit Startup-Zentren verbindet man oft Metropolen wie San Francisco, London oder Berlin. Aber auch München kann in der Startup-Szene mithalten. Denn diese hat sich in den letzten Jahren durchwegs positiv entwickelt. Insbesondere die in der bayerischen Metropole ansässigen großen IT-Konzerne machen die Stadt zu einem Magnet für Startups. Denn viele der Industrie- sowie Hightech-Unternehmen unterstützen junge Menschen mit innovativen Ideen, da sie ebenfalls vom Gründergeist profitieren. Diese positiven Voraussetzungen ziehen immer mehr Startups in die bayerische Landeshauptstadt. Doch neben Kapital braucht es weit mehr, um erfolgreich zu werden. Denn auch das nötige Know-how ist wichtig. Für dieses ist in München durch die Hochschulen und zahlreichen Forschungseinrichtungen ebenfalls gesorgt. Um effektiv arbeiten zu können, sollten Gründer außerdem auf nützliche Programme setzen. Tools wie ein kostenloser Gewerbesteuerrechner oder Team-Kommunikationsmittel erleichtern die Arbeit enorm und lassen mehr Zeit für innovative Ideen. All diese Faktoren sorgen letztlich dafür, dass die Startup-Szene in der bayerischen Metropole in den letzten Jahren stark zugenommen hat und sich auch in Zukunft positiv entwickeln wird.

 

 

Person vor einem Computer, © Symbolfoto

 

 

„Bits & Pretzels“ – Konferenz für Gründer in München

Dass die Stadt München immer mehr als internationaler Gründerstandort in den Fokus gerückt ist, zeigt ebenfalls „Bits & Bretzels“ – eine dreitägige Konferenz für Gründer. Auf dieser treten Referenten aus der ganzen Welt auf und möchten mit ihren Vorträgen Startups helfen, erfolgreich zu werden. Diese Veranstaltung fand das erste Mal im September 2014 im Festsaal des Löwenbraukellers statt. Ziel ist es, die gesamte deutsche Gründerszene zu stärken. Das dieses Event gerade in der bayerischen Landeshauptstadt und nicht Gründer-Metropolen wie Berlin stattfindet, spricht für sich.

 

 

Deshalb ist die Landeshauptstadt bei Gründern so beliebt

Warum siedeln sich so viele Startups in München an? Diese Frage ist leicht zu beantworten: In erster Linie sind Talent und Kapital ausschlaggebend für die florierende Gründerszene. Denn diese beiden Faktoren sind essentiell für den Erfolg von Gründern. Startups benötigen hochqualifizierte Arbeitskräfte, um innovative Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Insbesondere Informatiker und IT-Experten spielen hierbei eine große Rolle. Diese stehen in der bayerischen Landeshauptstadt dank der TU München sowie der LMU den jungen Unternehmen zur Verfügung. Zudem finden sich in der bayerischen Metropole zahlreiche Kapitalgeber, die bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen. Diese tragen enorm dazu bei, dass sich die Startup-Szene so gut entwickeln kann. Denn Kapital zählt zu einer der wichtigsten Grundlagen für eine Gründung. Weiterhin können Startups in München von regionalen Förderprogrammen profitieren. Insbesondere Fördergelder vom Freistaat Bayern leisten hervorragende Unterstützung für die jungen Unternehmer. Diese machen es Gründern möglich, sich selbst in der bayerischen Metropole zu verwirklichen. Um jedoch wirklich erfolgreich zu sein, sollten Startups neben Kapital und einer zündenden Idee ebenfalls buchhalterische Aufgaben nicht vernachlässigen. Deshalb sollte auch hierfür von Beginn an ein durchdachtes Konzept vorhanden sein. Da viele Gründer in diesem Bereich jedoch oft nur wenig Erfahrungen haben, sollten sie sich ausgiebig mit der Thematik befassen. Oftmals erleichtert spezielle Software diese Tätigkeit und macht es selbst Laien möglich, buchhalterische Aufgaben zu übernehmen. So gibt es zum Beispiel Programme für die Buchführung oder zur professionellen Rechnungsverwaltung. Doch bevor sich ein Gründer für die für ihn passende Lösung entscheiden kann, sollte er sich gründlich mit diesen Themen befassen. Hilfreiche Informationen zu Rechnungsprogrammen gibt es unter anderem in diesem Ratgeber. So kann letztlich eine fundierte Entscheidung getroffen werden.

 

 

Profit der Bank, © Banken versuchen schon früh, die jungen Startups an sich zu binden und hoffen, dass sie später erfolgreich sind. Bildquelle: SFIO CRACHO – 425343229 / Shutterstock.com

 

 

Diese Branchen sind bei den Startups vor allem vertreten

Insbesondere im B2B-Bereich ist München bei vielen Gründern besonders beliebt. Grund dafür ist die Nähe zu potentiellen Kunden aus der Industrie. In München sowie im gesamten süddeutschen Raum gibt es zahlreiche erfolgreiche Industrieunternehmen. Zudem wird aus dem Global Startup Ecosystem Report von 2018 deutlich, dass die bayerische Landeshauptstadt in drei Branchen zu den bedeutendsten Standorten gehört. Zu diesen zählt der Fintech-Sektor. Weiterhin hat die bayerische Metropole im Healthcare-Bereich die Nase vorne. Mehr als 350 Unternehmen aus dieser Branche generieren in der Stadt einen Umsatz von über fünf Milliarden Euro. Zudem zählt München zu den führenden Mobility-Hubs.